Únor 2011

Alkohol: Die Jugend als Sündenbock

Beim Thema Alkoholmißbrauch wird sich in den Medien und der öffentlichen Diskussion gerne und fast ausschließlich auf die Gruppe Kinder und Jugendliche konzentriert. Anstatt einer nüchternen Betrachtung der Datenlagen wird dieser schnelle und verlockende Weg eingeschlagen, da hier mit keiner Gegenwehr zu rechnen ist sowie einfach und bequem Klischees bedient werden können. Das eigentlich Ausmaß der wachsenden Alkoholprobleme in allen Altersgruppen fällt dabei komplett unter den Tisch.

Tschechische Polizei möchte beschlagnahmtes Cannabis für medizinische Zwecke nutzen

Prag: Die Polizei in Tschechischen haben vorgeschlagen, das beschlagnahmte Marihuana zu medizinischen Zwecken einzusetzen. Dies solle zum Beispiel bei der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose oder Parkinson genutzt werden, so berichtet die Zeitung Lidove noviny (LN) am letzten Freitag. Das Justizministerium stehe der Idee nicht im Weg, fügte LN hinzu.

Cannabis – Entziehung der Fahrerlaubnis

Die Einräumung gelegentlichen Cannabiskonsums und des Besitzes von 200g Haschisch für den Eigenbedarf kann ohne Hinzutreten weiterer Umstände nicht die Annahme begründen, dass eine Einnahme von Betäubungsmitteln vorliegt, wenn die Anknüpfungspunkte im Zeitpunkt der Anordnung zur Beibringung eines ärztlichen Gutachtens zweieinhalb Jahre zurückliegen, so der Verwaltungsgerichtshof Kassel mit Beschluss vom 29. November 2010 (Az. 2 B 2190/10).

Heroinkonsum in Großbritannien zurückgegangen

London (DPA) Großbritannien ist es gelungen, die Einfuhr von Heroin deutlich zu reduzieren. In den vergangenen sechs Monaten habe sich die Zahl der positiv auf Heroin Getesteten halbiert, teilte das größte britische Drogentestlabor Concateno am Montag in Oxford mit. In Großbritannien verwendetes Heroin kommt hauptsächlich aus Afghanistan und Pakistan. Der Preis auf dem Schwarzmarkt habe sich in den vergangenen sechs Monaten auf 40 000 Pfund pro Kilogramm verdoppelt, berichtete die BBC.

Evaluierung ist Dyckmans Sache nicht - Feuer auf Mechthild Dyckmans

Wenn es um neue Verbote geht, dann ist die Bundesrepublik Deutschland meistens an vorderster Front aktiv, ja sie profiliert sich als Motor der Verbotspolitik. Wenn es jedoch um die Evaluierung der Drogenpolitik geht, dann ist Deutschland derzeit absolut passiv und fällt durch das Fehlen jeglicher Aktivitäten auf.

http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2011/127_februar/s03_0211_feuer.php

Drogentote: Lügt die Statistik?

187 Drogentote jährlich weist der aktuellste Bericht für Österreich aus. Gemeldet wurden 363 Verdachtsfälle. Ein Teil landet ohne genaue Untersuchung auf dem Friedhof.

Wien. Einmal jährlich veröffentlicht das Gesundheitsministerium die Zahl der Drogentoten des Vorjahres. Dabei ist die Zahl alles andere als aussagekräftig. Recherchen zeigen, dass die Statistik Lücken hat. Wie groß sie wirklich sind, liegt im Dunkeln. „Die Presse“ ging auf Spurensuche.

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