Um den Kokainkonsum ranken sich vielfältige Mythen, denen nicht nur die Medien, sondern zuweilen auch die KonsumentInnen erliegen. So gilt Kokain einerseits als "edle" Droge des Establishments, die Assoziationen mit Promis und Sexpartys weckt. Auf der anderen Seite sind Kokain und insbesondere Crack mit der Drogenszene und einer rapiden Verelendung assoziiert. Unabhängig von dem jeweiligen Milieu gelten Kokain wie Crack als unbeherrschbare Substanzen. Um ein umfassendes und realistisches Bild vom Kokainkonsum zu bekommen, wurde eine breit angelegte Studie in Frankfurt durchgeführt: Es wurden u.a. SchülerInnen, die Drogenszene und sozial integrierte KonsumentInnen befragt. Auch professionelle ExpertInnen kommen zu Wort. Die unterschiedlichen Sichtweisen vermitteln einen empirisch fundierten Einblick in die Verbreitung, Muster und Folgen des Kokainkonsums.
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