Drogenkonsum

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Viele nutzen Drogen zum geselligen Spaß, zur Abwechslung beim Ausgehen oder zur Luststeigerung beim Sex. Dennoch kann niemand eine gute Stimmung, ein super Tanzgefühl oder eine geile Party durch Drogen erzwingen. Trotzdem gibt es immer wieder Situationen, die zu der trügerischen Annahme verleiten, jemand könnte schlechte Stimmungen durch mehr Drogenkonsum weg manipulieren. Anscheinend haben zu viele immer noch nicht gelernt, mit solchen Situationen umzugehen.

Drogen bei Kindern und Jugendlichen.

Suchtgefährdung frühzeitig erkennen!

Der Konsum legaler und illegaler psychoaktiver Substanzen gehörte schon immer zur Umbruchphase des Lebens zwischen Kindheit und Jugend dazu. Beunruhigend ist aber in den letzten 30 Jahren, dass sich der Einstieg in den Konsum im Lebenslauf immer weiter nach vorne verlagert. Medikamente werden schon im Kindergartenalter genutzt, die ersten Jungen und Mädchen rauchen schon mit 9 Jahren regelmäßig Zigaretten und nutzen mit 11 Jahren regelmäßig Alkohol. Auch der Einstieg in die ill
egalen Substanzen hat sich zeitlich vorverlagert.

Jugendkult Cannabis - Risiken und Hilfen

Unter dem Titel „Jugendkult Cannabis: Risiken und Hilfen“ hat die Parlamentarische Staatssekretärin und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, im November 2004 eine zweitägige Fachkonferenz veranstaltet und anschließend einen Berichtsband vorgelegt. Die Publikation informiert, wie sich die Konsummuster bei Cannabis in den letzten Jahren verändert haben. Des Weiteren zeigt sie auf, welche Strategien der Prävention und Behandlung am geeignetsten sind, um dem problematischen Konsum vor allem unter Jugendlichen zu begegnen.

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