Novembre 2011

[nd] Angelika Graf: Eine Crackpfeife ist kein Feierabendbier!

Die Entkriminalisierung von Süchtigen ist ein richtiger Ansatz, die Legalisierung harter Drogen muss jedoch als ein verhängnisvoller und fahrlässiger Irrweg betrachtet werden. Fest steht: Eine Suchterkrankung kann nicht durch die Polizei geheilt werden. Süchtige brauchen mehr Unterstützung und Hilfsangebote, um aus der Sucht herauszukommen oder notfalls mit ihrer Sucht zu leben. Die SPD verfolgt diesen Ansatz seit langem.

[nd] Martina Bunge - Ein Rauschmittel ist kein Teufelszeug!

"Wer meine politische Arbeit verfolgt, weiß, dass ich zumeist mit sogenannten seriösen Themen beschäftigt bin, wie Rente oder Gesundheit, und niemand bin, der unüberlegt Positionen bezieht oder durch extreme Überzeugungen auffällt. Und nun unterschreibe ich einen Antrag, der sich langfristig für die Legalisierung von Drogen ausspricht. Das mag zunächst irritieren, aber ich habe dafür mehrere gleichwertige Gründe."

[dhv] Ekelgrasalarm im Raum 47xxx

Heute Morgen fand ich in meinem Postfach anonym zugesandte Makroaufnahmen von verunreinigtem Cannabis aus dem Postleitzahlenraum 47xxx (Duisburg und Umgebung), welche mich derart geschockt haben, dass ich sie hier als weiteres Zeugnis des Versagens deutscher Drogenpolitik veröffentlichen möchte. Es handelt sich bei den genannten Streckmitteln natürlich nur um Vermutungen der Betroffenen, jedoch sollten die Bilder allein schon für sich sprechen:

[dhv] Streckmittelproblematik reißt nicht ab

Seit dem 25.05.2009 sammelt der DHV Hinweise und Meldungen rund um gestrecktes Cannabis. Vor etwa einem halben Jahr mussten wir traurigerweise über die 2.000. Meldung berichten und mittlerweile sind sogar schon über 3.000 Streckmittelmeldungen eingegangen. Bei der Politik stößt das Problem nach wie vor auf taube Ohren und die Polizei bzw. ihre Vertreterin im Gesundheitsausschuss des Bundestags zum Thema Drugchecking geht sogar soweit, Streckmittel in Cannabis als Teil der Drogenprävention zu sehen.

[DIE GRÜNEN] Pläne der Bundesregierung zur Schaffung eines neuen Straftatbestandes für sogenannte „legal highs“ im Betäubungsmittelgesetz

Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Birgitt Bender , Maria Klein-Schmeink,
Elisabeth Scharfenberg, Sven-Christian Kindler , Dr. Tobias Lindner, Volker Beck
(Köln) und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Pläne der Bundesregierung zur Schaffung eines neuen Straftatbestandes
für sogenannte „legal highs“ im Betäubungsmittelgesetz

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/075/1707539.pdf

[hm] "Mit 17 hat man noch Träume": das Hanf Museum feiert sein siebzehnjähriges Bestehen

Im Nikolaiviertel, Berlins ältester Innenstadt, eröffnete am 6. Dezember 1994, also noch im letzten Jahrtausend, das erste und immer noch einzige Hanf Museum des Landes.

Diese einzigartige Ausstellung beschreibt Herkunft, Botanik und historische Anwendungen des Hanfes bis hin zu aktuellen Nutzungen und Möglichkeiten, die die alte Kulturpflanze birgt.
Die Bedeutung von Cannabis in den Kulturen der Welt ist im Hanf Museum zu sehen, wie auch die Entstehung und der Werdegang der Kriminalisierung. Darüber hinaus finden je nach Anlass neue Sonderausstellungen statt.

Pagine