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Drogenkultur




LSD und einige andere psychedelische Drogen sind ein einzigartiges Werkzeug tiefenpsychologischer Diagnostik und Forschung, da sie geistig-seelische Phänomene und Prozesse ans Licht bringen, die sonst kaum zugänglich wären. Es ist keine Übertreibung, die Bedeutung von LSD für Psychotherapie und Psychologie mit der des Mikroskops in der Medizin zu vergleichen. Die Erforschung der mit diesen Drogen gegebenen Möglichkeiten ist nicht nur für die Persönlichkeitsdiagnose und die Therapie psychischer Störungen relevant.


Die Beiträge des vorliegenden Bandes aus der Reihe Suchtmedizin basieren auf langjährigen Erfahrungen von Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern in der Behandlung Abhängiger. Die multiprofessionale Ausrichtung macht deutlich, dass eine zeitgemäße Behandlung nicht ohne den Wissensaustausch verschiedener Professionen möglich ist. Ein wichtiger Schritt zur Sensibilisierung für diese Thematik im ärztlichen Bereich wurde durch die Bundesärztekammer vollzogen, die ein Curriculum "Suchtmedizinische Grundversorgung" etablierte und somit die Fachkunde auf diesem Gebiet empfahl.


Es ist üblich, wenn man rauschhafte Erfahrungen macht oder uns von solchen berichtet wird, sie anhand eines bestimmten Mittels, einer Substanz, gedanklich zu vergegenständlichen. Diesem Gedanken folgen implizit die AutorInnen, wenn sie eine Stoffkundebroschüre verfassen. Bei dem Unterfangen sind wir uns jedoch des strukturellen Problems eines solchen Projektes bewusst. Es liegt in der Ideologie, die mannigfaltigen Arten individuellen Drogenerlebens als der jeweiligen Droge, das heißt ihrer pharmakologischen Beschaffenheit wesenhaft zu begreifen.


Das "Recht auf Rausch", auf ein bisschen Genuss durch die Einnahme berauschender Substanzen, ist umstritten. Trotzdem konsumiert die Mehrheit der Menschen zumindest gelegentlich die einschlägigen Stoffe. Die Stoffkunde wendet sich an all jene, die nach Informationen suchen über Geschichte, Wirkung, Dosierung und gesundheitlichen Folgen von Drogen.


Wenn man diese Zierpflanzen im Park oder auf der Fensterbank sieht, so scheint es kaum möglich, dass man hier ein zentrales Element europäischer Hexenkunst, mexikanischen Schamanentums und indischer Heilkunst vor sich hat. Dieses Buch stellt eine umfassende Darstellung dieser Rausch-, Ritual- und Medizinalpflanze aus dem Reich der Datura und Brugmansia dar.


Mit zwölf kam Christiane F. in einem evangelischen Jugendheim zum Haschisch, mit dreizehn in einer Diskothek zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging vormittags zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo.
Christiane F. berichtet mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit über die Schicksale von Kindern, die von der Öffentlichkeit erst als Drogentote zur Kenntnis genommen werden.
Das Buch, das in den 70er Jahren Deutschland erschütterte.



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