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Drogenpolitik



Hanf (Cannabis Sativa L.) ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. In China wurde er schon vor mindestens 10.000 Jahren genutzt. "Ma", wie die Chinesen den Hanf nannten, lieferte ihnen nicht nur wohlschmeckende und nahrhafte Samen, auch die Stängel mit ihren nahezu unverwüstlichen Fasern wusste man schon früh zu schätzen. Bereits 2737 v. Chr. beschrieb der chinesische Kaiser Shen Nung in einer medizinischen Abhandlung wie Hanf als Heilmittel gegen "Malaria, Rheuma und viele andere Unpässlichkeiten" eingesetzt werden kann.


Legalize it? Nach dieser Lektüre dürften einige dem Kiffen gegenüber liberal eingestellte Zeitgenossen ihre Meinung nochmal überdenken. Lisa Lindberg und Christian Haasen berichten über den in der Öffentlichkeit kaum berichteten Zusammenhang von Cannabisabhängigkeit und psychischen Krankheiten wie Schizophrenie, Depression und Angststörungen. Kurze Geschichten von Betroffenen und ein ausführlicher Ratgeber für Angehörige machen das Buch für Informations- wie Hilfesuchende gleichermaßen wertvoll.




Immer mehr Menschen kommen direkt oder indirekt mit Drogen in Berührung, doch meist stehen sie dann hilflos vor dem Problem. Diese Buch gibt verständliche Antworten auf die Fragen, die Eltern, Lehrer, Erzieher, Berater und die Jugendlichen selbst immer wieder zum Thema Drogen stellen. Der Drogenfachmann Walter Kindermann will dabei dem Leser nicht nur die alarmierende Situation der gegenwärtigen Drogenszene vor Augen führen, sondern ihm auch bewußt machen, daß es Möglichkeiten der Hilfe und Wege aus der Sucht gibt.




Dieser 34. Band in der Buchreihe "Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit", hrsg. von Indro e.V. basiert auf einer Informationsfachveranstaltung zum Thema "Grenzerfahrungen: Medizin, Drogenhilfe und Recht", die am 12.9.01 im Ärztehaus der Ärztekammer Westfalen-Lippe Münster stattfand.


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