Nisan 2010

Erfreuliche Statistik - Zahl der Drogentoten sinkt

Berlin. Es war eine erfreuliche Zahl, die die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), gestern in Berlin verkünden konnte: Nach einem zweimaligen Anstieg in den Vorjahren, ist die Zahl der Drogentoten um acht Prozent gesunken. Mit 1331 Menschen, die im Jahr 2009 an einer Überdosis Heroin oder einem mit Heroin angemischten Drogencocktail starben, erreicht die Zahl sogar den drittniedrigsten Stand seit zehn Jahren.

“Tax Cannabis” in Kalifornien – der Anfang vom Ende des “War On Drugs”?

Kalifornien machte mit einer Volksabstimmung 1996 den Weg für die Legalisierung von Medical Marihuana frei;  jetzt hat die Initiative “Tax Cannabis” die nötigen Unterschriften beisammen, um den legalen Konsum für alle über 21 auf die nächste “Ballot” zu hieven – und diese Wahl könnte einmal mehr bahnbrechend werden. Denn der “Medical Marihuana”-Initiative sind mittlerweile 13 US-Bundesstaaten gefolgt.

Rauchen aufhören, mit kreativer Werbung

Da rauchten den Kreativen die Köpfe, Beispiele für einfallsreiche Antiraucherwerbung.
Antiraucherwerbung muss ja nicht heissen, dass man was gegen Raucher haben soll. Solange sie versuchen, sich das Laster abzugewöhnen, haben wir sie ja alle lieb. Das liegt im Trend der Zeit, hat in Bayern mit seinen Bierfesten und Rauchverboten sogar den Bürgerzorn in eine politische Bewegung umgeformt. Deshalb applaudieren wir diesen herrlichen 50 Beispielen, wie sich Art Direktoren vorstellen, dass Einsicht zur Aufgabe führt.

Aids-Gipfel der Religionen befürwortet indirekt Kondome

Führende Vertreter aller Weltreligionen haben für den Kampf gegen Aids indirekt die Benutzung von Kondomen befürwortet. Um einer weiteren Verbreitung des Aids-Virus HIV zu begegnen, sei eine «ganzheitliche Prävention einschließlich sicherer Praktiken» erforderlich, heißt es in der am Dienstag angenommenen Abschlusserklärung des ersten Aids-Gipfels der Religionen. Ausdrücklich erwähnt werden Kondome darin jedoch nicht.

Kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema "Nationale Aktionsprogramme zur Alkoholprävention sowie zur Tabakprävention"

Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Kai Gehring, Katja Dörner, Birgitt Bender, Maria Klein-Schmeink, Elisabeth Scharfenberg, Markus Kurth, Christine Scheel und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/011/1701124.pdf

Sind die US-Cannabisgesetze an dem Krieg gegen Drogen in Mexiko schuld?

Vor etwas weniger als einem Jahr erklärte die Leiterin der DEA Michele Leonhart öffentlich, dass die eskalierende Gewalt an der US-Amerikanischen/Mexikanischen Grenze ein Zeichen des “Erfolgs” von Amerikas Strategie im Krieg gegen die Drogen sei.

http://www.hanfplantage.de/usa-cannabis-gesetze-krieg-gegen-drogen-mexiko-schuld-22-03-2010

In-utero-Hirnschäden durch Partydroge Methamphetamin

Los Angeles – Schwangere können durch den Konsum der Partydroge Methamphetamin dem Gehirn ihrer Kinder dauerhafte Schäden zufügen. Besonders ungünstig wirkt sich nach einer Studie im Journal of Neuroscience (2010; 30: 3876-3885) ein gleichzeitiger Alkoholkonsum aus.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/40507/In-utero-Hirnschaeden_durch_Partydroge_Methamphetamin.htm

Wenn Schmerzmedikamente Schmerz verursachen

Es klingt paradox: Starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide, können die Empfindlichkeit auf Schmerzreize steigern und damit ihrerseits Schmerzen intensivieren. Ein Forscherteam von der Medizinischen Universität Wien konnte nun einen Mechanismus aufklären, der für diese sogenannte Hyperalgesie verantwortlich ist. Für diese Arbeit wurden Dr. Ruth Drdla, Matthias Gassner und Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler heute auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main mit dem Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet.

Streik in den Coffeeshops am Neunten Juni 2010

Die Coffeeshopbesitzer in Holland rufen zu einem Streik am 9. Juni auf, um die Aufmerksamkeit auf ihre wichtige Rolle in der niederländischen Gesellschaft zu richten. Der Streik wird von dem Coffeeshopbesitzer Nol van Shaik, der den Willie Wortel Cannabis Shop in Harlem gegründet hat, organisiert. Nol van Shaik will mit dem Streik die Coffeeshopbetreiber und ihre Kunden darauf aufmerksam machen, dass sollte eine rechts-konservative Regierung gewählt werden, sie nicht nett zu dem Handel sein werden.

Sayfalar