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30 Jahre Drug Scouts - 30 Jahre wach!

Community-Fachtag am 14. November 2026 im Elipamanoke (Leipzig), organisiert von Drug Scouts im Rahmen der Nightlife-Konferenz SN8 2026.

für wen: Party-People & Nachtarbeitende
Wann:
14.11.2026 von 12:00 bis 19:00 Uhr
Wo:
Elipamanoke, Markranstädter Str. 4, 04229 Leipzig (Plagwitz)
Eintritt:
tba

Programmübersicht (ausführliches Programm unter der Tabelle):

Zeit
Großer Floor
Kleiner Floor
Workshop-Raum
Chill Out
12:00 - 12:20 Welcome! --- ---

The Art of Chilling

In diesem Raum ist Platz zum entspannen und kreativ werden.

-- more tba --

 
12:30 - 14:00 „30 Jahre wach“ – Schöner Feiern mit den Drug Scouts
[auf Deutsch]
--- ---
 
14:30 - 16:00 At night, (not) everyone is equal – Club Culture for Everyone?
[in English]
Etwas tun für die innere Sicherheit: Drug Checking jetzt!
[auf Deutsch]
Meine Drogen sind besser als Deine
[auf Deutsch]
 
16:30 - 18:00 The way to hell is paved with good intentions - Putting it into Practice: Breaking down Barriers
[in English]
War on drugs, Fair-Trade-Koks und Bio-Siegel? – Auswirkungen eines illegalisierten Drogenmarktes
[auf Deutsch]
Drogen-Misch-Konsum - Mehr als die Summe der einzelnen Teile
[auf Deutsch]
 
18:30 - 18:45 Good Bye! --- ---

 
Hier die Programmbeschreibungen der einzelnen Räume zum ausklappen:

Programm / Schedule "Großer Floor"
12:30 - 14:00 Uhr

30 Jahre wach! – Schöner Feiern mit den Drug Scouts (auf Deutsch)

Ein kleiner Blick zurück: Leipzig, 1996 – Techno & House, dunkle Keller & Clubs, illegalisierte Parties, alte und neue Drogen. Als Teil der Bewegung der Techno-Szene entstehen die ersten Harm-Reduction- und Safer-Nightlife-Projekte in europäischen Städten - so auch in Leipzig. Die Drug Scouts möchten euch einen Einblick geben in ihre Geschichte, Highlights und Herausforderungen, Themen und Emotionen der letzten 30 Jahre. Wie hat sich die Club- und Feierkultur in Leipzig verändert? Menschen, die das Projekt mehr oder weniger lange kennen, kommen zu Wort. Das ist DIE Möglichkeit für euch den Drug Scouts Fragen zu stellen, die ihr schon immer stellen wolltet und eure eigenen Erinnerung mit ihnen zu teilen.

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14:30 - 16:00 Uhr

At night, (not) everyone is equal – Club Culture for Everyone? (in English)

Many of us share the ideal that techno and club culture should be spaces for everyone. The dance floor as a break from everyday life, where everyone can express themselves freely. But does this ideal match reality? Who exactly is “everyone”—does that really mean EVERYONE? In what ways does social exclusion manifest itself in nightlife? Who is affected by it? And “what’s it to me anyway, when all I want to do is party?” We’ll hand the microphone over to experts who will offer you critical perspectives on the current state of nightlife.

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17:00 - 18:30 Uhr

The way to hell is paved with good intentions - Putting it into Practice: Breaking down Barriers (in English)

Building on the previous panel, we’d now like to present a few practical examples: What does it take to break down barriers in nightlife? Who drives the initiative? Who brings these issues to the table? And who needs to be on board to make them a reality? Together with representatives from various countries and projects, we’ll explore concrete approaches and ideas. We’ll discuss with them—and with you—why it isn’t always easy to break down barriers and what it takes to stay motivated and keep at it.

Programm / Schedule "Kleiner Floor"
14:30 - 16:00 Uhr

Etwas tun für die innere Sicherheit: Drug Checking jetzt! (auf Deutsch)

Die Illegalisierung bestimmter Substanzen bringt Konsumrisiken mit sich. Ohne Packungsbeilage und kontrollierte Herstellung ist oft ungewiss, was genau in einer Droge enthalten ist. Drug Checking – also Drogentestprogramme für User*innen – schaffen mehr Sicherheit! Hoffentlich bald auch in Leipzig. Die Möglichkeit, Drogen testen zu lassen, gibt es in anderen EU-Ländern bereits seit vielen Jahren und seit Kurzem auch in einigen deutschen Städten. Wir möchten mit Drug-Checking-Projekten und solchen, die es werden wollen ins Gespräch kommen und bspw. folgende Fragen klären: Was ist momentan im Umlauf? Welche Substanzen werden häufig getestet und welche sind besonders verunreinigt? Wen erreicht Drug Checking und wen nicht? Außerdem kommen wir mit der Drug-Checking-Initiative Leipzig ins Gespräch und finden heraus, wie der aktuelle Stand dazu in Leipzig ist. Dabei sprechen wir auch über „community-based“ Drug Checking. Natürlich könnt auch ihr eure Fragen zum Thema loswerden und mit uns diskutieren.

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16:30 - 18:00 Uhr

War on drugs, Fair-Trade-Koks und Bio-Siegel? – Auswirkungen eines illegalisierten Drogenmarktes (Deutsch / English / Espanol)

Seit den 1970er Jahren läuft der „War on drugs“. Die langanhaltende Kriminalisierung von Drogen steigert nicht nur die Risiken für Konsument*innen, auch die gesellschaftlichen Folgen dieser Drogenpolitik sind vielfältig. Auch heute dient Drogenkonsum oft als Begründung für repressive Maßnahmen. Politiker*innen bemühen immer wieder Stereotype, um gegen Konsument*innen Stimmung zu machen. Menschen, die illegalisierte Substanzen konsumieren, werden weiterhin kriminalisiert und gesellschaftlich stigmatisiert. Menschen, die in Produktionsländern im Anbau und in der Distribution tätig sind, befinden sich oft im Spannungsfeld zwischen persönlichen Sachzwängen und machtpolitischen Fehden. Nicht zuletzt hat die Illegalisierung auch Einfluss auf die Umwelt – seien es Drogenrückstände im Trinkwasser oder Müllablagerungen aus illegaler Produktion. Gemeinsam möchten wir Fakten und Expert*innen-Meinungen zusammentragen und über darüber diskutieren, was die Situation verbessern könnte.

Programm / Schedule "Workshop-Raum"
14:30 - 16:00 Uhr

Meine Drogen sind besser als Deine (auf Deutsch)

Es gibt viele Vorurteile gegenüber bestimmten Substanzen und ihren Konsument*innen, z.B.: „Crystal macht sofort abhängig.“ – „Koks macht egoistisch.“ oder „GBL-Konsument*innen haben bei uns nichts zu suchen.“ Auch Menschen, die selbst Erfahrungen mit Drogen haben, können Vorurteile gegenüber anderen User*innen(gruppen) haben. Warum ist das so? In kleinen Gruppen möchten wir anhand verschiedener Fragen miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam schauen: Welche Vorurteile haben wir – und woher kommen sie? Der Konsum welcher Substanzen wird besonders verurteilt – und warum? Welche Bilder haben wir im Kopf? Wie wirken sie sich auf unseren Umgang mit anderen Konsument*innen aus? Die Ergebnisse und zentralen Erkenntnisse aus den Diskussionsgruppen werden im Anschluss gemeinsam zusammengetragen.

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16:30 - 18:00 Uhr

Drogen-Misch-Konsum - Mehr als die Summe der einzelnen Teile

Worauf muss ich beim Mischkonsum von Drogen (und Medikamenten) achten? Welche Kombinationen sollte ich lieber vermeiden? Wo finde ich gute Informationen zu diesem Thema? Wir haben Expert*innen zu diesem Thema eingeladen, die euch einige Basics mit auf den Weg geben möchten. Nach ihren kurzen Inputs bleibt viel Zeit für eure Fragen und Erfahrungen.

Speakers / Speaker*innen

Die Speaker*innen werden bald hier bekannt gegeben.
The speakers will be announced soon down here.

Speaker 1

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Speaker 2

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Speaker 4

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Speaker 5

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