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LSD und Chromosomenschädigung

LSD und Chromosomenschädigung

Meine Freundin besitzt einen ziemlich dicken Gesundheitswälzer mit dem Titel "Gesundheit und Medizin heute". In diesem Buch steht unter LSD folgendes: "Es ist nachgewiesen, daß LSD in fast allen Fällen zu einer Chromosomenschädigung führt." Ich hör' das zum ersten mal und möchte fragen, was an dieser Geschichte dran ist und wie sich das auswirkt.

 

Dr. Frühling:

Man hat in Tierversuchen mit sehr hohen Dosen LSD Chromosomenbrüche beobachtet. Dies kann aber nicht auf die geringen Dosen, die Menschen üblicherweise konsumieren (zwischen 25 und 300 Mikrogramm) übertragen werden. In der Pharmakologie geht man davon aus, dass diese geringen Mengen keine derartigen Schäden verursachen.

Psychische Schäden stellen die Hauptgefahr von LSD dar, andere Risiken sind unseres Wissens bisher nicht nachgewiesen worden.

"Trotz der extrem heftigen und ungewöhnlichen psychedelischen Wirkungen, die LSD auslöst, ist bezüglich gesellschaftlicher Folgen bei anderen psychotropen und verhaltensverstärkenden Drogen (wie etwa Alkohol, Nikotin, Kokain, Amphetamin und Opiode) durchaus mehr Besorgnis angebracht." (Wise, R.A. The Role of Reward Pathways in the Development of Drug Dependence. In Pharmacology and Therapeutics 35 (1987), S. 227-263)

In welchem Verlag ist diese Buch eigentlich erschienen?

Die Informationen in unserer Antwort sind keine Anleitung oder Motivierung zum Drogenkonsum! Aufgeführte Substanzen können dem BtMG [Betäubungsmittelgesetz] unterliegen. Besitz, Erwerb und Handel damit sind strafbar! Wenn die Stoffe frei verfügbar sind, heißt das nicht, dass ihr Gebrauch ungefährlich wäre. Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Die Drug Scouts übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch irgendeine Art der Nutzung der Informationen dieses Textes entstehen.

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