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Suche nach geeigneter Klinik

Suche nach geeigneter Klinik

Hey Drugscout Team!

Tolle Seite!

Ich weiss das Leute die nicht aus Leipzig kommen sich an andere Institute wenden sollen.

Aber ich bin an einem Punkt wo ich einfach nicht mehr weiter weiss und zusätzlich noch jegliche Hoffnung verloren hab.

Bin extrem suchtkrank. Erst Jahrelang Haschisch , jetzt Amphetamin. Eigentlich nach allem was flasht. (ausser meth,H.Lsd,)

War in der Vergangenheit schon 2 mal stationaer in Klinikum Königshof Krefeld und LVR Süchteln.

Wurd einiges Diagnostiziert:

PTBS

Drogeninduzierte Pszchose.

Maniformere? Schiyophrenie

ADHS

Narzisstische Persöhnlichkeitsstörung.

War damals beim Facharzt wegen gutachten bzgl. PsychKG.

Ich wuerde nur gerne von euch wissen wollen welche Klinik ihr mir empfehlen könnt???

Brauch die beste klinik und die besten experten ...... bei meinen ganzen störungen und synapsen schäden....

Sitz auch grad wieder voellig durch am Pc. Fahre beruflich viel auto in ganz nrw.

Muss morgen wieder um 7 auf der matte stehen.

Aber ich ueberlege mich krank schreiben zu lassen. Mach ich sonst nie. Aber es ist nicht mehr

tragbar mein konsum mit der StvO.

Hatte mich einmal krank schreiben lassen muessen. Aber vom meinem Hausarzt hab ich keine hilfe zu erwarten. Selbst meine Mutter hab ich schonmal heulend angerufen und tacheless geredet.

Aber da ist dann nach 2 wochen auch alles vergessen.

 

Also bin 10 Jahre in einer renomierten Firma tätig und meinen lappen hab ich auch nie abgeben muessen. Aber das geht nicht mehr lange so gut. Und ich hab auch keine freude mehr am leben....

Deswegen wuerde ich den schritt richtung therapie nochmal wagen.... ( wohlwissend das ich es wieder verkacke und menschen die mich lieben entäuschen werde.)

Also liebe DS Team, welche Klinik in Deutschland wären was fuer mich?

Hoffe ihr koennt mir da weiterhelfen.

lg

P.s: Ich scheiss jetzt auf Rechtschreibung und Grammatik, Bin froh das der Text fertig ist.:(

 

danke danke danke

 

 

Dr. Frühling:

Hallo,

der erste Schritt ist getan - Du hast uns geschrieben und bist nicht allein mit Deinen Gedanken geblieben, darauf kannst Du stolz sein. Es zeigt, dass Du die Hoffnung auf eine Veränderung noch nicht aufgegeben hast. Halte daran fest!

Nach dem was Du schreibst, hast Du ganz schön mit Deiner Situation zu kämpfen und überlegst Dich erstmal krank schreiben zu lassen. Du hast scheinbar einen recht stressigen Job, Dir geht es psychisch und körperlich schlecht - warum also nicht, wenn es Dir dabei helfen kann, körperlich und gedanklich erstmal zur Ruhe zu kommen - und außerdem nicht mehr Auto zu fahren. Wir gehen davon aus, dass Du weißt, dass Du beim Fahren unter Einfluss verschiedener Substanzen nicht nur Dich, sondern auch andere Menschen in Gefahr bringst. Es ist gut, dass bisher nichts passiert ist. Es scheint fast so, als würdest Du Dir wünschen, dass Dir der Führerschein abgenommen wird, damit Du nicht mehr fährst. Du brauchst aber keine Behörde, die Dir die Entscheidung zu fahren oder nicht, abnimmt. Was soll Deiner Meinung nach passieren, damit Du nicht mehr fährst?

Nochmal zurück zur Krankschreibung bzw. Erholung: Du schreibst, dass Du von Deinem Hausarzt keine Hilfe erwarten kannst (vielleicht abgesehen von der Krankschreibung). Gibt es andere Menschen, an die Du Dich wenden kannst bzw. die Dich unterstützen könnten? Mit Deiner Mutter hast Du ja schon mal geredet. Wie lief das Gespräch? Wie hat sie Dein "Tacheles"-Reden aufgenommen? Wie ging es danach weiter? Du schreibst, dass Du es verkacken und Menschen, die Dich lieben, enttäuschen wirst. Sind das Deine bisherigen Erfahrungen?  Selbst wenn - trotzdem kannst Du Dir vorstellen, Dir noch einmal therapeutische Unterstützung zu suchen. Auch hier haben wir das Gefühl, dass Du die Hoffnung nicht aufgegeben hast, dass Du etwas an Deiner Situation ändern kannst. Und das ist sehr wichtig für das, was Du vorhast. Auch wenn Deine bisherigen Versuche vielleicht nicht zum Ziel geführt haben - warum sollte es diesmal nicht klappen? Überleg mal, für wen oder wofür möchtest Du die Therapie machen? Was sind Deine Wünsche? Wie soll es am Ende sein? Kannst Du darüber mit Freund*innen sprechen? Hast Du aus der Zeit Deiner zwei Klinikaufenthalte noch Ansprechpersonen wie Suchtberater*innen oder Ärzt*innen?

Wir können Dir leider aus der Ferne keine perfekt geeignete Klinik empfehlen, dafür kennen wir uns zu wenig in Deiner Ecke und auch zu wenig auf dem riesigen Gebiet der Therapieangebote aus. Auf jeden Fall sollte es eine Einrichtung sein, in der Doppeldiagnosen behandelt werden (also sogenannte psychische Störungen und substanzgebundene Abhängigkeit).
Der nächste Schritt für Dich könnte also entweder der Gang in eine stationäre Entzugseinrichtung oder der Besuch einer Suchtberatungs- und behandlungsstelle in Deiner Nähe sein. Denn um eine Therapie zu beantragen, brauchst Du unter anderem einen so genannten Sozialbericht, den ein*e Mitarbeiter*in der Beratungsstelle oder eben der Entzugseinrichtung erstellen muss. Außerdem ist es hilfreich, zusammen mit den Mitarbeiter*innen nach einer geeigneten Therapieeinrichtung für Dich zu suchen. Meistens kennen Sie sich gut in der Therapielandschaft aus und können Dir helfen zu begründen, warum ausgerechnet diese oder jene Reha-Einrichtung für Dich am besten geeignet ist.
Es gibt eine Suchmaschine im Internet, die Du nutzen kannst, um Dich vorab etwas über die Einrichtungen zu informieren:
https://www.sucht.de/fachkliniken.html

Wir hoffen, das hilft Dir erstmal weiter und wünschen Dir viel Erfolg bei allem, was Du vorhast!

Falls Du mal mit uns reden möchtest, erreichst Du uns auf unserem Drogentelefon unter 0341 - 211 22 10 (dienstags von 09 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 19 Uhr).

Alles Gute
Dein Dr.-Frühling-Team

Die Informationen in unserer Antwort sind keine Anleitung oder Motivierung zum Drogenkonsum! Aufgeführte Substanzen können dem BtMG [Betäubungsmittelgesetz] unterliegen. Besitz, Erwerb und Handel damit sind strafbar! Wenn die Stoffe frei verfügbar sind, heißt das nicht, dass ihr Gebrauch ungefährlich wäre. Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Die Drug Scouts übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch irgendeine Art der Nutzung der Informationen dieses Textes entstehen.

 

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