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Aus Spiel wird Ernst

Hier folgt nun die ganze Geschichte über meine Speedkarriere. Vorrab noch eines: Diese Droge ist hinterlistig und zerstörerisch und ich rate jedem, der dies hier liest,seine Finger von diesem Zeug zu lassen ! ! ! Vor ca. 2 Jahren war ich auf einem sehr guten beruflichen sowie familiären Standpunkt. Ich war in der Unterstufe meiner Ausbildung zur Kinderpflegerin ( Notendurchschnitt 2.0 )und gleichzeitig Mutter einer reizenden Tochter im Alter von einem Jahr. Ich lebte mit dem Vater des Kindes,der zu dieser Zeit noch mit mir liiert war, in einer gemütlichen 3-Zimmerwohnung. Das Glück lag uns zu Füßen. Aus Spaß zog ich eines Abends eine Line Speed. Größtenteils aus Neugier und Naivität. Ich bekam durch die Einnahme ein Gefühl des Höhenfluges-eine angenehme Abwechslung war es. Mit der Zeit griff ich des öfteren zu dieser vermeintlichen Wunderdroge, weil ich den überraschenden Nebeneffekt einer Gewichtsabnahme bemerkte. Endlich hatte ich einen leichten Weg zu einer schlanken Figur entdeckt. Jedoch war der Preis den ich dafür zahlte deutlich zu hoch. Leider wurde ich durch den Drogenkonsum sehr arrogant und abweisend. Meine Freundinnen wendeten sich von mir ab. Und das tut mir heute noch sehr weh. Sie sind weg und daran wird sich entgultig nichts mehr ändern. Aber die schlimmsten Vorwürfe mache ich mir aufgrund der Tatsache, dass ich meine Mutterrolle,d.h. die Erziehung meiner Tochter aus den Augen verloren habe. Alles was in meiner neuen verlogenden Welt zählte waren die Dinge, die sich ausschließlich um meine Person drehten(Kleidung-endloser Konsum-Selbstbestätigung durch sämtliche Affären) Von dem Vater meiner Tochter trennte ich mich schließlich aus dem Grunde, weil ich die anderen Speedkonsumenten durch in kennengelernt hatte. Ich kann immer noch nicht verstehen warum er mich nicht vor dieser Gesellschaft beschützt hat.Dazu kommt auch noch, dass er selber täglich Marihuana rauchte. Wir waren und sind beide Rabeneltern. Diese Erkenntnis tut weh. Aber war klar, dass sich irgendwann das Gewissen wieder melden wird. Jedoch zog ich jedes Wochenende bis zum totalen Delirium. Aus Selbstbestrafung ging tat ich mir immer wieder diesen Höllentrip an. Mittlerweile war meine Tochter jedes Wochenende bei ihrer Oma untergebracht,weil ich mich selber als unfähig einschätze und mich selber verloren und aufgegeben hatte. Mein Kind hatte so eine Person nicht ertragen sollen. Das ganze Spiel lief ungefähr ein Jahr lang ab, bis ich an totaler Verzweiflung drohte kaputt zu gehen. Ich ritze mir mit einer Rasierklinge beide Unterarme auf. Um mich vor Selbstmord zu schützen gastand ich meinen Eltern meine Problematik. Mit deren Hilfe wurde ich in eine Entzugsklinik eingewiesen.Dort bekam ich starke Beruhigungsmittel,hatte täglich Gespräche mit einem Therapeuten und durfte keinen Kontakt zur Außenwelt aufnehmen. Zur dieser Zeit war ich völlig neben der Spur und kämpfte mich Tag für Tag durch. Für mich waren die Selbstvorwürfe am schmerzhaftesten. Bei klarem Verstand wurde mir Schlag auf Schlag bewusst, dass ich den verkehrten Weg eingeschlagen hatte-ich bin in die falsche Richtung gerannt und habe alles verloren was ich liebte und mir aufgebaut hatte. Bestimmt drei weitere Monate war ich sehr depressiv. Suizidgedanken hatte ich häufiger und ich versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden. Klartext: Aus einer glücklichen Person hatte sich, dank des Drogenkonsums,ein psychischer Wrack entwickelt. Mittlerweile, 7 Monate nach dem Klinikaufenthalt geht es mir wieder einigermaßen gut. Was ich erlebt habe und was passiert ist kann ich leider nicht mehr rückgängig machen-das ist Tatsache. Jedoch habe ich meinen Blick gen Zukunft gerichtet und versuche jetzt wieder eine Struktur für einen geregelten Tagesablauf beizubehalten und unternehme regelmäßig Ausflüge mit meiner Tochter. Es war eine steiniger Aufstieg ins normale Leben für mich und ich habe mir geschworen, dass ich mich nie wieder in eine lebensbedrohliche Situation reißen lasse. Ein gesundes Misstrauen habe ich mir auch wieder angeeignet um mich und meine Kleine schützen zu können. Alle die Leute von euch, die unbedingt Drogen konsumieren müssen sollten daran denken, dass die Illegalität von Speed wohl seinen Sinn und Zweck hat.

Substanzen

  • Speed [Amphetamin]

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