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Die Schnauze voll

Ich (m, 28J) habe vor einigen Monaten im Urlaub das erste mal Koks probiert und hatte dort eine echt gute Zeit gehabt. Bis dato habe ich nur hin und wieder mal einen Joint geraucht, was sich über die Jahre aber für mich zu einer reinen Chillgewohnheit entwickelt hat - so habe ich heute z.B. keinen Bedarf an Gras, wenn ich Party machen will. Na ja, mit dem Koks bin ich dann auf den Geschmack gekommen, weil es doch ein schöner "Upper" ist. Ein großer Partygänger bin ich nie gewesen und mit der Zeit verliert es auch seinen Reiz auf die Piste zu gehen, weil die Abende doch eh immer in einem identischen Muster verliefen. Das Koks brachte aber eine neue Variable in das Partykonzept, so dass ich wieder mehr unterwegs gewesen bin. Es hat dann auch nicht lange gedauert, bis ich Pep probiert habe. Beides habe ich nicht extrem übertrieben, aber sicher so 1-2 Mal die Woche gezogen, was mir mit der Zeit aber doch auf die nervliche Substanz gegangen ist, da ich auch eine 40 Stunden Woche habe und viel mit dem Kopf arbeiten muss. Besonders beim Pep Konsum merkt man am nächsten Tag, dass die beschissene Nacht nicht sonderlich erholsam gewesen ist - so ist man dann kopfmäßig oft ziemlich im Arsch gewesen. Das Ziehen hat aber immer noch Laune gemacht, obwohl man sich in den Tagen dazwischen immer wieder die Frage gestellt hat, warum man sich das antut. Gerade beim Koks schwankt die Qualität (mangels brauchbarer Kontakte). Auf der Piste habe ich dann auch gemerkt, dass die Sache so langsam ihren Reiz verliert. Insgesamt schien sich der Körper auch an die Drogen zu gewöhnen, so dass der Koks-Rausch oder die stimulierende Wirkung beim Pepkonsum immer schwächer wurde, was mich aber nicht vor unruhigen Nächten und Durchhängern bewahrt hat. Jetzt ist der Punkt erreicht, wo ich einfach nur die Schnauze voll habe und sämtliche Restbestände im "weißen Haus" (Klo^^) entsorgt habe. Ich habe einfach keine Lust mehr mir die Scheiße reinzuzuziehen und teilweise Kohle für wirkstofffreien Dreck rauszuhauen, nur damit ich mir den Konsumeffekt geben kann. Ich habe auch keine Lust mehr auf das Umfeld, mich mit irgendwelchen Assis zu treffen, die sich an dem Scheiß dumm und dämlich verdienen. All das fand ich einst noch witzig, jetzt ist es mir auf eine komische Art und Weise überdrüssig geworden - vermutlich kann ich mich glücklich schätzen, dass diese Erkenntnis nach einer recht überschaubaren Zeitspanne gekommen ist.

Substanzen

  • Abhängigkeit / Sucht

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