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Heroin macht alles kaputt,aber vieles is

Hi erstma! Ich möchte eigentlich nur kurz (sorry wurde doch etwas länger) was loswerden zum Thema Heroin! Ich selber habe seit meinem 14ten Lebensjahr (seitdem ich von Deutschland in die Schweiz gezogen bin) bis 21, jeden Tag regelmässig gekifft! Ich hatte nie Probleme damit, auch nicht mit dem aufhören und wurde so vom Chronischen Kiffer zum "Ab und zu mal" raucher. Man Experementiert natürlich auch in einigen Bereichen rum, so wie Ich und meine (damals ehemalige) beste Kollegen. Meiner Meinung nach ist es extreme Charakter-sache, ob man an irgend ner Droge hängen bleibt bzw. sich so fallen lässt, das man wirklich süchtig nach einer bestimmten Substanz wird. Ich Konsumiere auch heute noch ab und zu mal Kokain oder Heroin, doch der Unterschied, seh ich hier, hängt davon ab "Wie hoch" der Stellenwert solcher Substanzen bei einem selbst ist bzw. wie man damit halt umgeht. Ich als überzeugter Kiffer hätte mir NIEMALS zugetraut das ich jemals Cola oder Sugar Konsumieren würde, doch wie bei vielen war der Grund, diese Hemmschwelle zu überschreiten, schlichtweg "Neugierde, Gruppendruck oder einfach das die 3 1/2 jährige Beziehung mit meiner Freundin in die Brüche ging. Anfangs hat ALLES "NUR" nen Wochenend charakter...aber ich habe selbst bei meinen Besten Freunden gesehen, wie extrem schnell sie sich Psychisch verändert haben, teilweise so stark, das die Leute die ich seit über 10 Jahre glaube zu kennen, für mich zu völlig fremden Menschen geworden sind! Und ich rede hier nicht vom ELEND...sondern von unsrer eigenen Naivität. Ich Arbeite, hab ne Mietwohnung...alles ganz Normal, doch habe ich das Gefühl, das es immer sehr stark auch auf die Eigenverantwortung drauf ankommt, ob man jez voll abstürzt und zum fixendem Junkie wird oder ob man des doch managen kann, das man ein ganz normales Leben führt, trotz gebrauch dieser illegalen Substanzen. Aber wenn mich jetzt HIER jemand fragen würde, ob Hero sich lohnt, dann würde ich ganz bestimmt "NEIN"!!!!! sagen, DIE SCHEISSE HAT EINE UNHEIMLICH GROSSE NEGATIVE MACHT IN SICH, ALLES UND JEDEN ZU ZERSTÖREN!!! doch auf der anderen seite, wenn man sein Limit kennt und wenn man für sich Grenzen hat, die man BEWUSST nicht überschreiten WILL, kann man ohne Probleme damit leben. Ich konsumiere zb. auch NIX (ausser tabak) täglich, während sich meine Kollegen mind. 2 oder auch mehr schüsse am Tag setzen müssen, um durch den Tag zu kommen, unvorstellbar für mich... aber ich hatte auch charakteristisch gesehen nie mit irgendwas Probleme dh. Kiffen war bei mir nie ein thema, Halluzinogene habe ich von vornerein abgelehnt, da ich ein sehr Psychischer Mensch bin der über vieles reflektiert, worüber sich andre niemals Gedanken machen würden. Aber es ist hart mit ansehen zu müssen, wie sich die besten Kollegen mit Heroin vergiften und man kann selber entweder nur mitmachen oder zu schauen. Das finde ich sehr sehr traurig, aber über meinen eigenen Konsum von Heroin zb. kann ich nicht sagen: "ich bin ein Junkie" oder "Mein Leben ist vorbei" oder sowas, so schlecht dran war ich zum Glück NIE damit. Im Gegenteil,ich kann sogar sagen das ich einige Leistungsschübe erst DURCH diese Droge erbringen konnte. Ich möchte damit jez nichts verharmlosen und dennoch...klar: Heroin ist auf der Drogenskala Nummer "1" wenns um den körperlichen, Psychischen und vorallem den Sozialen verfall geht, ich kenne sehr viele Menschen die ALLES durch den Konsum davon verloren haben. Es gibt in der Stadt wo ich wohne, eine Öffentliche Abgabestelle (Das sogenannte "Gassenzimmer") mit fixraum und med. Betreuung dazu (das sieht dann halt so aus das überall die Dealer ihr zeugs an die Süchtigen verkaufen und im innern der Einrichtung gibt es die Möglichkeit den erworbenen Stoff zu Konsumieren. Ich Persönlich finde diese Einrichtung sehr gut, aber ich nutze diese nicht, weil 1. wenn ich mir die Leute anschau die dort Tag für Tag rumhängen, von Sozialgeld Leben und sich dort kaputt machen, dann weiss ich was bzw WIE ich nie werden möchte,(obwohl ich logischerweise jedes mal wenn ich MIR Dope hol`diesen Leuten wieder einen Schritt näher bin/komme. Doch da ich nie gefixt habe und das Dope auch nie geraucht, weil ich das einfach nie wollte, frag ich mich was wohl der Auslöser dafür sein mag die Konsumform zu verändern, eigentlich spielt das auch gar keine Rolle, denn WAS ich nehme ändert sich damit ja nicht. Es sollte möglich sein das Leben zu führen, ohne jenste Bewusstseinsveränderung durch andre fremde Substanzen.

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