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Leben mit der Lüge

Hallo Leute! Ich schreibe heute mal, weil es genau drei Jahre her ist, daß ich meiner Mutter gebeichtet habe, daß ich seit mehr als zehn Jahren heroinabhängig bin. Obwohl oder gerade weil meine Oma ein paar Tage vorher gestorben war, war es der richtige Zeitpunkt (auch wenn Außenstehende diesen Zeitpunkt bestimmt nicht verstehen werden). Mir ist damals eine Riesenlast von den Schultern gefallen, denn ich hatte die ständige Lügerei satt. Ich komme aus einer Kleinstadt, bin jedoch früh erst nach Braunschweig und dann nach Berlin gezogen, so das ich mein Problem gut verheimlichen konnte. Das ich schon früh gekifft habe, wußte sie. Darüber hat sie sich auch nie Gedanken gemacht, da sie selbst Ende der 60er Jahre mit Drogen experimentiert hat. Sie hatte nur immer Angst, ich könnte abrutschen. Ich wüßte nicht was ich ohne ihre Hilfe gemacht hätte. Sie hat mich nicht fallen gelassen, wie es Eltern oft geraten wird (das wäre mein Ende gewesen) sondern hat mich bei der Suche nach Hilfe unterstützt. Ich habe jetzt zwei Therapien hinter mir, habe mich jedoch damit abgefunden langfristig substituiert zu bleiben. Alles was ich sagen will ist, das die Lügerei den Leuten gegenüber, die einem was bedeuten, das Schlimmste ist. Ich wünsche euch allen viel Kraft und Glück. Liebe Grüße Chris

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