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So oder so ähnlich könnte man den nachfolgenden Erfahrungsbericht bezeichnen.

Ich (22) m war einer der sogenannten Dauerkiffer, angefangen hat das etwa mit 15 Jahren durch meinen Freundeskreis. Eigentlich war ich einer der anfangs immer gegen Drogen war aber wie so oft hielt ich dem Gruppenzwang nicht ewig stand. Eines Tages war es dann soweit, die erste Bong wurde gekauft und auch gleich getestet (das hätte ich lieber sein lassen sollen) kurz gesagt ab dem Zeitpunkt war es um mich geschehen. Anfänglich war das ganze nicht so exzessiv eher haben wir nur geraucht wenn halt was da war, da uns schlichtweg die Kontakte zu den Ticker fehlten. Dies änderte sich mit der Zeit jedoch ganz schnell und so verging sogut wie kein Tag an dem nichts da war.

Mit dem steigenden Konsum kamen dann auch die ersten Probleme auf. Ich machte eine Ausbildung bei einer großen bayersichen Automobil Firma, bei denen höchster Wert auf Zuverlässigkeit und Leistung gelegt wurde. Ich natürlich jeden Tag dicht wie ein Scheisshaus, kam morgens nie aus dem Bett < verpennte somit ständig, war stinkfaul < Schlechte Noten in der Berufsschule und hatte praktisch Dauerstress mit meinen Vorgesetzten. Als Schlussfolgerung zog dies nach sich das ich nach der Ausbildung nicht übernommen wurde (was in diesem Betrieb äußerst selten vorkommt aber trotzdem irgendwie legitim war). Also stand ich da, arbeitslos, gedanklich nur beim Gras und dachte ich muss unbedingt was ändern.

Die ersten Versuche mit dem Rauchen aufzuhören scheiterten kläglich. Maximal 4 Wochen das war in 6 Jahren Dauerbreit sein das längste an was ich mich erinnern kann, irgendwann hab ichs ganz aufgegeben und mir eingestanden das auch THC süchtig machen kann. Ich versuchte mehrmals wieder ins Arbeitsleben zurück zu finden aber ich hatte durch die Droge einfach absolut kein Durchhaltevermögen geschweige denn Motivation oder Antrieb. Wieder arbeitslos bestand mein leben eigentlich nur aus dem was ich am besten konnte: Mische machen, Kopf rauchen, Fressen, Zocken. Meine psyche war am Ende ich hielt mich für Nutzlos, nicht ganz unberechtigt.

Dann kam der 14 Februar diesen Jahres auch Valentinstag genannt :) Es war eigentlich ein ganz normaler Tag wie immer, ich hab die Nacht zum Tag gemacht, nur vorm PC gesessen und gezockt, nebenher einen Kopf nach dem anderen geraucht, Standard wie ich zu pflegen sage. Draußen wurde es hell und ich hab mal wieder noch keine Sekunde gepennt. Ich kam in´s grübeln, über mein Leben, über das was ich bis jetzt erreicht habe, meine Zukunft usw. und fasste an diesem Tag um 07.00 Uhr morgens den Entschluss "SO UND HEUTE HÖRE ICH MIT DEM DRECK DER MICH NACH UNTEN ZIEHT AUF".

Irgendwie hab ich mir dabei selber nicht wirklich geglaubt als ich es meinen Kollegen ganz stolz aufgetischt habe das für mich ab heute Schluss ist. Dafür bin ich dann nur belächelt worden und der Spruch "Wie lange diesmal? 3 Tage, 1Woche?" lies nicht lange auf sich warten, ich sagte nur: "für immer". Ihr könnt euch vorstellen das mich keiner wirklich ernst genommen hat, was mir nur mehr Ansporn gab getreu dem Motto: Jetzt erst Recht. Was soll ich sagen, ich hab´s bis heute durchgezogen und nicht einmal an nem Dübel gezogen. Es macht mich stolz wie mein leben jetzt läuft. Ich mach grad Abitur nach und will Pilot werden, auch das war ein Grund mit den Drogen aufzuhören, mit wäre es unmöglich. Mit den Leuten von damals hab ich auch heute noch viel zu tun und 2 davon sind nach wie vor meine besten Freunde, die Rauchen allerdings immernoch. Ich habe absolut kein Problem damit und sitze auch oft daneben aber mein verlangen ist praktsich null. So soll es auch sein, euch hält keiner auf, man kann alles erreichen wenn man nur will.. Ist jetzt doch wohl eher ein kleiner "Lebensabschnittsbericht" geworden aber ich denke das sich einige von den Lesern gut mit meiner Situtation identifizieren können/konnten.

 

Alles Gute und Stay Clean

Substanzen

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