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LSA Tripbericht Happy Caps

Am Freitagnachmittag um 15:20 nahm ich eine Kapsel Trip-E mit 150mg LSA mit einem Glas Wasser. Danach arbeitete ich noch 20 Minuten an meinem Laptop weiter. Ein leichtes Euphorie Gefühl bemerkte ich schon und es wurde zunehmend schwerer sich zu konzentrieren. Als ich fertig mit meiner Arbeit war, habe ich mit meiner Familie noch ein Stück Kuchen gegessen, dann brachte ich meinen Großeltern noch ein Stück vorbei. Da dort niemand war, und ich nach 55 Minuten immer noch nichts deutlich spürte, nahm ich noch eine Kapsel. Ich nahm mir noch etwas Lakritz aus dem Süßigkeitenschrank meiner Großeltern und ging wieder raus. Ich holte meine Kopfhörer und eine Powerbank aus meinem Zimmer und verabschiedete mich von meinen Eltern mit den Worten: „Ich gehe kurz spazieren.“ Ich hatte leichte bis mittlere Kopfschmerzen, als ich mich auf den Weg in den Wald machte. Am Anfang ging es einen langen Weg bergauf, der sich als anstrengender als sonst erwies. Das Euphorie Gefühl wurde aber immer stärker. Oben angekommen setzte ich mich auf eine Bank. Die Kopfschmerzen waren auf einmal Weg. Mir wurde etwas schwindelig und mir ist etwas übel. Ich setze die Kopfhörer auf und mache Musik an. Eine Playlist, die ich mir für gutes Wetter zum Rausgehen erstellt hatte, so feelgood Pop und HipHop auf Deutsch und Englisch. Es waren 7°C und der Himmel war grau. Auf dem Weg kam ich an einigen Leuten vorbei. Das Lakritz war schon fast weg. Mir wurde zunehmend übler und ich hatte das Gefühl kotzen zu müssen. Ich aß nicht weiter. Im Wald angekommen lief ich ein wenig hin und her, einfach ziellos in der Gegend rum. Körperlich ging es mir echt scheiße, mein Kopf hat das nur nicht richtig mitbekommen. Ich kletterte auf einen Hochsitz und schrieb einen Kumpel an, dieser war nicht sehr begeistert von meiner Aktion. Ich hatte plötzlich total viel Lust zu reden und schrieb mehrere Kontakte an, ob sie Lust hätten zu Telefonieren. Eine Freundin, mit der ich seit 4 Jahren nicht mehr geredet hatte, meldete sich kurze Zeit später zurück und rief mich an. Sobald ich anfing zu reden, wurde mein Trip schlagartig besser. Die Übelkeit verschwand fast komplett und wir redeten über dies und das. Da es bei mir sehr windig war, und ich nur semi gut Internet hatte, verstanden wir gegenseitig nur die Hälfte von dem was wir sagten. Auch Verbindungsabbrüche blieben nicht aus. Während des Gesprächs entschied ich mich wieder nach Hause zu gehen, da es schon 18:00 Uhr war. Auf einem Trampelpfad verließ mich das Internet wieder, der Anruf brach ab, und ich wusste nicht mehr, wo ich war. Ich irrte für 4 Minuten durch den Wald und bekam Panik. Für mich fühlte es sich an, als wäre das eine halbe Stunde gewesen. Als ich wieder auf einen bekannten Weg stieß spürte ich ein noch nie dagewesenes Gefühl der Erleichterung. Auch Internet hatte ich nun wieder und rief die Freundin zurück. Ich merkte an, dass ich gleich mit meiner Familie Essen müsse. Mir fiel auf, dass ich gar keinen Hunger hatte und immer, wenn ich nicht redete kehrte das Gefühl der Übelkeit zurück.  Außerdem verhielt ich mich relativ merkwürdig, mit einem Dauergrinsen, Selbstgespräche führend durch den Wald torkeln steht sonst nicht auf meiner Tagesordnung. Kurz vor meinem Haus legte ich auf und die Freundin wünschte mir Glück. Ich machte wieder Musik an und ging die letzten Meter. Zu Hause angekommen gab es direkt Essen. Ich ging noch auf die Toilette und guckte in den Spiegel. Ich sah ziemlich normal aus, körperlich ging es mir miserabel, und mein Geist dachte sich: „Das wird lustig!“, völlig unironisch. Beim Essen nahm ich mir eine kleine Portion und aß wiederwillig um nicht aufzufallen. Ich half noch mit abzuräumen und verschwand dann wieder in meinem Zimmer. Ich legte mich auf das Bett und machte das erste Mal die Augen zu. Ich sah Muster, welche sich veränderten, als gucke ich durch ein Kaleidoskop. Ich musste des Öfteren auf die Toilette und die Übelkeit war auch noch vorhanden. Ich entschied mich „Die Känguru Chroniken“ weiter zu hören. Mittlerweile war es 20:00 Uhr. Das Hörbuch verdrängte meinen Trip etwas. Dann bekam ich aber wieder Lust Muster zu sehen, ich machte mir etwas Elektromusik an und schloss meine Augen. Durch die Musik wurden die Muster noch intensiver. Nach der ersten Wiederholung des Albums wurde es dann aber langweilig. Ich guckte etwas YouTube und hörte das Hörbuch weiter. Gegen 22:00 Uhr machte ich das Fenster auf. Es regnete. Die Geräuschkulisse beruhigte mich. Ich schloss wieder die Augen und schlief, Kreismuster beobachtend ein. Am nächsten Morgen wachte ich auf und hatte bis auf leichte Kopfschmerzen keine weiteren Beschwerden.

Alles in allem würde ich sagen, dass der Trip gelungen war. Ich würde zwar beim nächsten Mal einiges anders machen, wie zum Beispiel: weniger nehmen, mit Freunden trippen, bei besserem Wetter trippen, und so weiter…, aber ich bin mir sicher, dass es ein nächstes Mal gibt.

 

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Kommentare

Kommentar von query |

Trip-Bericht kommentieren

der Trip-Bericht ist wohl ein SPAM-Bericht

Kommentar von daniel |

Kommentar von Drug Scouts:

Wie kommst Du da drauf?

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