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MEINE SCHEISSE MIT DEN BENZOS TEIL 2

So nun möchte ich hier auch mal einen für mich tollen Erfolg hier posten und ich hoffe das andere Menschen mit dem selben Problem dadurch vielleicht ein wenig Hoffnung schöpfen können und es ihnen auch weiter hilft! So ich weiß ja ich tu schon ewig herum mit dem Absetzen und in einer Klinik wäre ich schon längst unten, jedoch hätte ich dann wahrscheinlich Höllenqualen hinter mir die mich sowieso erst recht wieder auf die Benzos gebracht hätten! Jeder Mensch ist einfach ein Individum und muss seinen eigenen Rhythmus finden. in dem Punkt zumindest habe ich halt so die Erfahrung gemacht und bin richtig stolz auf mich, dass ich das nun wirklich so konsequent durchziehe! Ich habe mir selber auf Grund meiner Erfahrungswerte mit dem Runtersetzen einen ganz eigenen Plan erstellt, wobei ich mir als Vorbild Dr Astons Plan genommen habe, aber ihn so abgeändert habe für mich wie es mir selber gut tut! Seit dem ich das so einhalte und selber die Erfolge sehe, habe ich auch kaum mehr irgendwelche Begleiterscheinungen! Meine Schlafstörungen sind weg! Ich gehe jeden Abend um 22 Uhr ins Bett und schlafe wie ein Baby und bin morgens komischerweise grins richtig fit! Auch merke ich, dass sich mein Körper wieder anfängt zu regenerieren obwohl ich noch gar nicht ganz unten bin, aber die Regelmäßigkeit und das stetige runterdosieren tun meinem Körper auch unwahrscheinlich gut! Ich bekomme wieder jeden Monat meine Periode was lange nicht so war, was sicher aber auch viele Frauen kennen die ein Benzoproblem haben und hochdosiert sind! Ich habe nicht mehr so starke Agressionen und Depressionen und komme auch viel besser mit seelischen Rückschlägen und Problemen zurecht ohne das ich wieder hochfahre mit den Benzos und versuche mich innerlich abzutöten! Es ist ein wahrer Segen für mich und ich hoffe dass jeder der so ein Problem hat, die Kraft dazu findet das so energisch durchzuziehen! Hier mal ein Überblick über meine Dosierungen: August 2009 5 bis 6mg Alprazolam (entspricht 100 bis 120 mg Diazepam) + viel Alkohol November 2009 1,5 bis 2mg Alprazolam ( = 30 bis 40mg Dia) und kein Alkohol mehr jedoch bin ich mit den Benzos in der Zeit immer noch geschwankt und nahm sie wie ich halt grad lustig war, das heißt war auch mal 3mg Alprazolam je nach meinem psychischen Befinden auch! Juli 2010 ( und ich bin echt stolz auf mich!!!) 2,5 mg Diazepam + 0,5 Alprazolam (= 12,5 mg Dia) Next Step in 3 Tagen 5 mg Diazepam + 0,25 mg Alprazolam (= 10 mg Dia) Next Step eine Woche dann später 3,75 mg Diazepam + 0,25mg Alprazolam (= 8,75mg Dia) Next Step wieder eine Woche später dann 2,5 mg Diazepam + 0,25mg Alprazolam (= 7,5mg Dia) Next Step wiederrum eine Woche später 1,25 mg Diazepam + 0,25mg Alprazolam (= 6,25 mg Dia) Next Step wiederrum nach einer Woche dann 5mg Diazepam und weg mit dem scheiß Alprazolam (= 5 mg Diazepam ohne irgendwas dazu!!!) In den weiteren Wochen werde ich schauen wie ich mich dann einpendeln kann und langsam das Diazepam ganz weg bekomme! Das heißt ich werde pro Woche 1 bis 0,5 mg Diazepam immer weglassen je nach dem wie gut es mir damit geht! Natürlich ist es so, je weiter man runter kommt, desto kleinere Schritte kann man nur machen um die Begeleiterscheinungen so gering wie möglich zu halten! Aber ich halte mich nun konsequent an meinen Plan und es funktioniert wirklich mit genug Kraft und Stärke! Ich für mich persönlich habe mir als halt einfach die Bibel genommen und versuche für mich einen besseren Draht zu Gott zu bekommen! Ich bin keine Predigerin oder sonst was und will hier keinem sagen Gott ist der Weg zum clean sein! Jeder Mensch ist so individuell, dass sich jeder selber seinen Halt suchen muss, jedoch ist es der falsche Weg sich an anderen Menschen dabei festzuhalten und den Halt bei denen zu suchen! Es ist leider so, Suchtkranke zerstören auf kurz oder lang andere Menschen mit ihrem Verhalten, was daraus resultiert ist, dass diese Menschen sich entweder von einem komplett Abwenden als Selbstschutz oder die Menschen gehen daran zu Grunde, in jedem Fall ist es dann für einen Suchtkranken wieder nur ein weiterer Rückschlag auf seinem Weg der einem wieder nur weiter zurück wirft! Ich kann nur sagen, jeder der wirklich diesen Weg aus der Sucht gehen möchte sollte versuchen sich geistig zu bereichern und darin seinen Halt finden und egal nun ob man anfängt eine zusätzliche Ausbildung zu machen oder eine Ausbildung nachholt die man e schon machen wollte oder sich einfach ein Hobby sucht das einen Geistig fordert, wichtig ist es den Geist und den Verstand zu fördern und immer wieder versucht neue Sachen in sich aufzunehmen und dabei seine Interessen in den Vordergrund zu stellen! Ich sehe nun auch wirklich deutlich, dass viele Entzugserscheinungen reine Kopfsache sind und je mehr man seinen Geist vernachlässigt und je mehr man der Sucht Raum in seinem Kopf gibt, desto schlimmer ist und wird die ganze Sache! Jeder Mensch ist einfach individuell und dadurch auch jede Suchtkrankheit die in dem Menschen steckt, ich denke eine Klinik mit radikal Entzug gibt einem Menschen nicht dass was er wirklich braucht, denn im Endeffekt ist es doch nur Massenabfertigung und wenn ich hier bei uns in Wien die Leute sehe die dann sagen ja sie sind angemeldet zu einer Therapie müssen aber 6 Monate auf einen Platz warten damit sie in ein Programm kommen dann sehe ich für mich, durch die Überlastung solche Anlaufstellen auch klar das Defizit das hier nicht individuell jedem einzelnen ein Programm nach seinen Bedürfnissen gegeben werden kann! Vielleicht irre ich mich in dem Punkt, aber soviel ich weiß ziehen die Ärzte in den Kliniken einfach ihr Programm durch und setzten sehr schnell runter und die Leute leiden sehr darunter was aber niemanden kümmert! Und genau da liegt das Problem, denn solche Menschen werden leider viel leichter rückfällig, als wenn man sich so einen Entzug selber hart erarbeitet und versucht mit seinem Geist und Körper in Einklang zu kommen! Bei einer Benzoabhängigkeit hat man auf jeden Fall den Vorteil das man es selber steuern kann und hier wirklich langsam Step by Step sich wieder sanieren kann! Viele andere Suchterkrankungen wie Alkohol bieten diese Möglichkeit nicht, weil der gesamte Körper so out of Control gerät, dass bei wirklich schweren Alkoholikern nur eine Entgiftung im Krankenhaus hilft und sonst gar nichts! Natürlich will ich mit meinen Worten Benzoabhängigkeit nicht runterspielen denn es ist einer der schlimmsten Suchterkrankungen überhaupt aber wie gesagt wer die Kraft und Ausdauer findet kann es selber steuern und eine eigene für sich passende Richtung finden und selbst wenn man Rückschläge erleidet, und die hatte ich oft genug, darf man nie aufgeben an sich selber zu arbeiten, denn irgendwann kommt der Punkt wo man einfach den Sprung schafft und die Kraft dazu aufbringen kann! So und nun wünsche ich euch allen draussen viel Kraft und Ausdauer und hoffe dass ich hier ein paar Dinge zum Besten geben konnte die auch anderen weiter helfen können! Lieber Gruß Lissy P.S.: Lach bitte nicht auf meine Rechtschreibung achten, ich arbeite dran Fehlerfrei zu tippen ;)

Substanzen

  • Benzodiazepine

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