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Nicht merken wann es zu spät ist...

Ich habe vor 10 monaten wegen meinen "freund" mit den drogen angefangen weil ich "dazu" gehören wollte.

Am Anfang machte es ja auch noch spaß, so nenn ich das mal, am wochenende zu "feiern". Ich probierte fast alles aus, außer heroin und ghb, den man sollte sich doch noch grenzen setzen. Ich kam auch mit allen sachen eigentlich gut klar. Doch nach einiger zeit merkte ich schon wie kaputt ich davon wurde und wie sich mein äußerliches drastisch veränderte. Die Partys wurden immer mehr und wir nahmen jedes wochenende schon drogen auch wenn wir nur stumpf zu hause saßen.

Mein freund fand das in ordnung da er auch schon seit 16 jahren dabei ist. Aber mir ging es immer schlechter und ich nahm innerhalb von 3 monaten über 14 kilo ab, und bei einer größe von 1.68 mit dann nur noch 47 kilo kann man sich ja vorstellen das dass nicht grad gesund aussah.

Ich selber habe das aber leider gar nicht so gesehen. Das feiern wurde dann sogar noch mehr sodass wir es auch in der woche schon machten. Abends rauchten wir dann Kokain oder nahmen Ketamin, weil man davon wenigstens noch schlafen konnte, damit man morgens raus kam um arbeiten zu gehen. Am wochenende machten wir dann mit Speed, Xtc (dingern) und Schnipsel (lsd) weiter.

Ich weiß nicht wie viel ich in den letzten 10 monaten zu mir genommen habe, aber es war auf jeden fall so viel das ich jetzt die schnauze davon voll habe. Ich habe zum glück den absprung geschafft und musste deswegen meinen freund verlassen was mir auch sehr weh tat aber es ging nicht anders.

Sonst hätte ich mir wahrscheinlich noch selbst was angetan wenn das so weiter gegangen wäre. Ich war die letzte zeit nämlich nur noch depressiv und habe oft über den tod und den sinn des lebens nach gedacht. Ich habe mich auch oft sehr leer gefühlt und saß manchmal stundenlang rum ohne mich zu rühren war sogar manchmal zu faul um auf toilette zu gehen. Mein freund hatte meist immer gute laune und übertrieb es in maßen. Er nahm immer extra so viel zu sich um seine Nah-Tod-Erfahrungen zu erreichen.

Er lag sogar mal wegen einer überdosis GHB im krankenhaus. Das gab ihm immer einen kick und er prallte immer damit rum. Ich machte mir immer nur sorgen um ihm, dass das vielleicht sein letzter kick sein könnte. Aber das verstand er nie, im gegenteil, wenn ich ihn bremsen wollte motzte er mich nur an. Deswegen stellte ich ihn vor ein paar tagen vor die wahl es mußte nämlich endlich mal schluß sein damit vor allen dingenweil wir schon zusammen gezogen sind und weil wir kinder planten etc. Er sollte sich entscheiden entweder die drogen oder ich. Ich ließ es ihm noch 2,3 mal durchgehen das er was machte den er sagte immer es wäre jetzt das letzte mal. Aber als er es auch schon wieder mitten auf den nachmittag machte und sich ne line ketamin zog nur weil ich mal eben aus dem haus war und schnell wieder kam womit er wohl nicht rechnete war dann schluß.

Er wolllte mich auch noch anlügen aber die weiße spur unter seiner nase und der blick in seinen augen verriet alles. Ich finde es sehr sehr schade das es so weit kommen musste, wir haben uns nämlich echt geliebt und dachten es wäre schicksal das wir uns gefunden hätten weil wir auch noch auf den selben tag geburtstag hatten, aber ihm waren die drogen wohl wichtiger als ich. Das macht mich sehr traurig und ich verfluche dieses dumme zeug. Ich werde abstand von den leuten nehmen, die 10 monate reichen auf jeden fall für den rest meines lebens. Man ist nicht mehr man selbst, die drogen machen einen anderen menschen aus dir und das will ich nicht. Ich will mein leben noch genießen und es nicht WEG WERFEN!!!!

Substanzen

  • Abhängigkeit / Sucht

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