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reines MDMA will wohl dosiert sein

hallo liebe drugscouts-gemeinde, meine erfahrungen mit drogen halten sich in grenzen. war mal ein ziemlich übler kiffer, habe das aber dann sein lassen, weil es auf dauer zu viel zeit und energie raubt. auf der suche nach einem ersatz (irgendwas will ich mir AB UND ZU gönnen) landete ich zunächst beim koks. hat viel spaß gemacht, dieses gefühl der unantastbarkeit. leider - oder zum glück - bekam ich dann irgendwann akute, später dann chronische probleme mit meinen nebenhöhlen. soll heißen: einen abend gekokst = 10 tage eine TOTAL verstopfte nase. das war es mir dann nicht mehr wert. auch koks fällt also aus, zumindest so lange ich die probleme mit meinen nebenhöhlen nicht in den griff bekomme. während dieser zeit hatte ich auch ein einziges mal ein lsd-ticket geschmissen. bisher die beste drogenerfahrung, die ich hatte. alles stimmte: set, setting, die dosierung... lsd ist aber was ganz besonderes, das ich nicht alle tage mal eben auf ner party nehmen will. da muss schon alles stimmen, dass ich das wieder mal mache (mit meinen besten freunden auf ner insel am stand oder so). lsd fällt also auch aus. habe auch mal ein paar pillen geschmissen (vielleicht 3 mal in meinem leben), die mich aber nie so richtig begeistert haben. eine war mal ganz gut, der rest war dreck. allerdings wusste ich: wenn man mal den ganzen scheiß beiseite lässt und sich auf den einzigen stoff konzentriert, der in einer xtc-pille enthalten sein sollte, dann könnte das durchaus mein ding sein. richtig dosiert und in maßen konsumiert (vielleicht 3, 4 mal im jahr), kann man mit reinem mdma die gesundheitlichen risiken eines drogenkonsums minimieren. wie froh war ich also, als ein kumpel von mir endlich einmal die begehrten kristalle auftreiben konnte. haben für 1 gramm 60 euro bezahlt. und dann ging"s los. problem: wir hatten keine feinwage, wussten aber die ungefähre rechenformel: 1,5 mg für 1 kg körpergewicht (ist schon ne recht starke dosierung, ich weiß). aber wenn schon, denn schon. wir pulverisierten etwa 1/4 des inhalts, teilten ihn in zwei häufchen und ließen sie uns auf der zunge zergehen (so etwa gegen 23.30 uhr). habe selten etwas so bitteres geschmeckt. das pulver löste sich im speichel auf wie traubenzucker. dem entsprechend früh setzte die wirkung ein. ich bildete mir ein, schon nach 20 minuten einen laberflash gehabt zu haben. redete mit meinem kumpel über gott und die welt. wir hörten musik und fanden alles geil. wir waren auch erleichtert, da wir offenbar gut dosiert hatten - dachten wir zumindest. denn bevor wir uns in die erste bar aufmachten (so etwa gegen 1 uhr), dippten wir nochmal in die zerstoßenen kristalle und nahmen den rest mit. war irgendwie dumm, denn gebraucht hätte es das nicht. aber gut. wir fühlten uns großartig, tranken auch alkohol. in der bar war ich dann schon ziemlich verstrahlt, mein erinnerungsvermögen an diesen abend beginnt schon ab diesem zeitpunkt erste lücken zu haben. aber das feeling war genial. trotz der härte des flashs fühlte er sich so sauber, sanft und rein an. kein dreck, der den roll schmutzig macht. so gegen 3 uhr ging es dann in einen club. dort weiter spaß gehabt. ich begann zu fliegen. wir tranken und tanzten. gegen 5.30 uhr dann zum abzappeln in den nächsten club. dort erreichte dann der roll seinen höhepunkt. ich hatte eine ganze menge mdma intus. trotzdem dippten wir weiter, bis das gramm alle war. es war sicher nicht 100 prozent rein, so dass nicht jeder von uns 500 mg mdma intus hatte. aber so 400 werden es schon gewesen sein in den letzten 8 stunden. auch die halozinogene wirkung des mdma brach sich bahn. trotzdem: ich fühlte mich großartig. es war wirklich das beste drogenerlebnis (außer lsd: kann man nicht vergleichen), das ich je hatte. um 10 uhr morgens dann frühstücken und nach hause. schlafen ging, aber nicht viel. samstag und sonntag mit meinem kumpel nur auf der couch gelegen, geschlafen, gegessen. ein richtig, richtig cooles erlebnis. aber: wir merken beide, dass wir nur scharf an einer gefährlichen überdosierung vorbeigeschrammt sind. der roll ist jetzt 4 tage her, und ich fühle mich immer noch schlapp und müde. depris habe ich keine. das runterkommen war ok und sanft. aber wie gesagt: diese müdigkeit. ich glaube, das liegt an meinem nach wie vor immer noch niedrigen serotoninspiegel, den ich mit den 400 mg mdma echt bis aufs letzte ausgekratzt habe. am besten fühle ich mich dieser tage, wenn ich was esse und an der frischen luft bin. in stark geheizten räumen kommt sofort die müdigkeit. mein körper wird wohl noch ne weile brauchen, bis er das erlebnis verdaut hat. die zeit gebe ich ihm gerne. denn mit dem nächsten mdma-roll (wir haben natürlich etwas mehr besorgt), will ich auf jeden fall 3 oder 4 monate warten. und dann weiß ich: einmal dippen mit ca.: 150 mg reicht für 5 stunden oder so. und dann kann man vielleicht nochmal eine geringere menge nachlegen. mdma ist eben kein koks, das man sich alle stunde durch die nase zieht. das habe ich an diesem abend gelernt. aber richtig dosiert und mit ausreichenden konsumpausen (sage ich jetzt einfach mal so / hatte ja selbst noch keine) sind mdma-kristalle wirklich der oberhammer.

Substanzen

  • Ecstasy / MDMA

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