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Schlimmster horrortrip aller Zeiten

Schönen guten an alle Leser!

Ich bin 21 Jahre alt und lebe in Berlin.

Drogenerfahrung: 2 Jahre Gras | 4x xtc

Eines Nachmittags wollte ich mich mit einem alten Freund aus der Schule treffen, das ist dass 2 mal nach langer Zeit. Wir wollten ursprünglich ein paar Jibbis rauchen. Doch am telefon hieß es dann wir kriegen LSD ran, willst du auch was? Nach langem hin und her wurde ich letzen Endes überredet. Ich hatte 0 Ahnung von LSD, was es ist, was es macht. Klar man hört hin und wieder bischen was darüber aber ich bin kein Club gänger oder sonstiges. Und hatte zu dem Zeitpunkt keinen blassen Schimmer.

Bevor ich mir die Pappe einschmiss, fragte ich unzählige Fragen.

Was macht es, wie stark ist es, worauf muss ich achten, was könnte schief laufen.. etc.

alles was zurück kam, es ist chillig, man fühlt die Musik mehr und man dürfe sich nicht auf schlechte einflüsse oder Gedanken versteifen. Klang mir ganz nach Gras. Lets go!

Das Ding war weg und wir trafen uns noch mit 2 weiteren Freunden. Mir war zu dem Zeitpunkt nur der eine Freund aus der Schule bekannt. Die anderen 3 kannte ich nicht. Wir haben einen Joint getaucht und fuhren daraufhin los, von der Hermanstraße bis zur Warschauer Straße mit der S&U Bahn. (ca. 20 min fahrt)

In der Bahn ging es mir sehr schlecht. Die Wirkung ist zwar noch nicht eingetroffen aber mich plagten leichte übelkeit und schweiß ausbrüche. Endlich angekommen setzten wir uns an einen ruhigen ort Nahe des kleinen Skateparks. Die wirkung fing nun an. Ich habe mich etwas verändert gefühlt aber dennoch relativ gleich. Wir haben einen weiteren Joint geraucht. Anschließed gingen wir zu mir nach Haus. Ich wohnte gleich dort. In der Wohnung ging es richtig los, wir lachten laut, erzählten viel Schrott und es war ausgelassen. Plötzlich klingelte es, es war mein Nachbar. Er beschwerte sich sehr nett das wir etwas zu laut seien. Ich entschludigte mich und begriff währenddessen was die Droge mit mir macht. Ich hasse es die Kontrolle zu verlieren über meine herkömmlichen Handlungen und genau das passierte. Ich hatte ja keinerlei Ahnung was die Droge macht, dementsprechend konnte ich mich nicht vorbereiten auf das was mir nun vorbestehen sollte. Da mein Freund das Geld für die Droge auslegte mussten mir nochmal Geld abheben gehen. Es dauerte gefühlt 10 minuten bis wir es schafften los zu gehen. Nun befanden wir uns an der Ampel vor dem Rewe. Wir gingen rüber und sahen die Polizei. Ich dachte: "oh nein, wir müssen kurz warten". Machte ein paar Schritte zur Seite und konnte es kaum verspielen das ich auf Drogen war. Ein sehr schlechtes Gefühl, mir wurde immer klarer wie stark das Zeug ist. Endlich am Automaten angekommen bündelte ich alle meine Kontentration um nicht zu vergessen das ich grade Geld abhebe und noch dazu meine Karte wieder mitnehme. Ich war froh es geschafft zu haben. Wir gingen wieder über die Ampel und ich fing small talk mit dem Mädchen an das ich nicht kannte. Sie erzählte sofort von ihren Problemen und solchen Sachen, ich dachte mir nur warum habe ich sie bloß angesprochen. Ich merkte sofort das ich nicht in der Lage war so eine Konversation führen zu können, selbst wenn es nur um Gummibären gehen würde.

Kurze zwischen Notiz: Ich bin so ein Mensch, wenn ich ein Deja vu habe. Mache ich dumme Sachen die ich in der "Erinnerung" nicht gemacht habe. Einfach weil ich es lustig finde. Und ihr kennt doch sicher die Serie Black Mirror. Und davon die Folge mit dem Spiel Implantat in der großen Villa. Das spielt auch eine Rollte da ich die Serie paar Tage zuvor gesehen habe und es mit dem Trip verbunden habe. Weiter im Text.

Ich schaute nach rechts zu dem Mädchen (sie hatte ein sehr markantes Gesicht, unverwechselbar) und hatte ein Deja vu. Da fing der wahre horror an.

Ich machte faxen von wegen: "haha das kann nicht schonmal passiert sein, sowas habe ich nicht gemacht!" Doch das habe ich. Ich hob meine beiden arme in die Luft und auch das kam mir sehr stark bekannt vor. Und mein Deja vu wandelte sich in eine Schleife. Ich dachte ich wäre in einer Schleife gefangen. Wie in so manchen Serien. Man begreift am ende dass man das 100. mal hier gelandet ist, du nichts dagegen tun kannst und iwan alles wieder von neu anfängt. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht wieviele male ich diesen Horror schon erlebt haben muss, und das hat mir nur mehr angst gemacht. Ich war überzeugt das es die Welt nicht mehr geben würde und ich für immer in der Schleife bin. Als ich begriffen habe das ich wieder an dem Punkt bin wo man zu realisieren hat das es die Schleife ist hob ich meine Hand nach vorne und die Welt vor meinen Augen zerbrach in 1000 Stücke wie ein Spiegel. Es war dunkel und mitten auf der Warschauer straße ist alles voll mit Menschen gewesen, schlechter konnte der Ort nicht gewählt sein. Ich kam wieder etwas zu mir und ging wieder zu meinen Freunden. Ich schaute meinem Freund aus der Schule tief ins Gesicht und sagte mir im Kopf: "Ihn darfst du nicht treffen, ihn musst du misstrauen!" weil ich davon ausging das es wieder von neu anfangen würde.

Und KLICK" war ich wieder im hier und jetzt. Ich sagte zu meinen "Freunden": (ich kannte ja nur einen) "ich habe grad ein traumatisches Erlebnis gehabt. Ich glaube nicht dass ich das je vergessen werde." paar Schritte weiter versuchte ich mich zu beruhigen. Mir fiel der Tipp mit dem nicht so doll versteifen ein. Ich sagte zu den Jungs mir ginge es nicht gut lenkt mich ab. Aber die waren selber hinüber von der Droge. Alles was sie sagten war ja komm mit, wir hören Musik, komm mit. Wir gingen wieder rauf zu mir. Ich fühlte mich nicht wohl und wollte nach ca. 5 Minuten das alle wieder raus gehen. Sie streubten sich, wollten nicht. Ich hatte das Gefühl ich habe keine Macht mehr, außerdem traute ich Ihnen nicht mehr. Nach 10 aufforderungen gingen wir wieder raus. Wollten uns essen holen. Das Gefühl der Schleife kam wieder und ich rannte nach Hause.  Mitten auf dem Weg dachte ich mir, alter, ich renne grade von meinen Freunden weg. Ich ging wieder zurück, sie sagte wieder "komm entspannt dich, komm mir" und mir kam es vor als würden die mich ablenken wollen, irgendwo hinlocken. Ich rannte wieder los, ich schrie auf dem Weg: "Klingelt nicht bei mir! Geht einfach!"diesmal drehte ich mich nicht nochmal um. Ich hatte im Kopf einen Gedanken, das ich schonmal genau so zu mir gerannt bin und in der Wohnung wurde alles Schwarz, hieß für mich das ist der Reset point, hauptsache raus aus dem horror. Doch es ging natürlich weiter. Ich legte mich in mein Bett Schweiß gebadet am hecheln wie ein Hund. Die Augen waren geschlossen und dennoch sah ich grelle Weiße blitze, Muster und andere Dinge. Ich rappelte mich auf um etwas zu trinken, mein Mund war komplett ausgetrocknet und ich wusste ich würde dehydrieren. Zurück ins Zimmer, alles sah unverändert aus. So als hätte ich mich nie in mein Bett gelegt. insgesamt stand ich 3 mal auf und ging zu 3 verschieden waschbäcken um zumindest diese verädnerung zu spüren, aber das Zimmer blieb gleich. Ich hatte Gedanken vom hängen bleiben. Gedanken davon das sich im Kopf immer wieder die selbe Schleife abspielt während ich in der Klapse in einem Bett liege und meine Mutter weinend neben mir sitzt. Das machte mir so große Angst das es mir Kraft gab.Kraft weiter zu machen. Nicht aufzugeben. Ich rappelte mich erneut auf und suchte nach etwas das mir in irgendeiner Weise halt gibt. 2 Tage zuvor gab mir mein Vater Celvin Klein unterwäsche. Gewaschen mit dem Waschmittel das mein Vater seit meiner Kindheit nutzt. Ich habe den Geruch mit ihm verbunden. Dadurch das er sie mir vor kurzem gab hatte ich etwas relativ aktuelles das mir zumindest etwas halt gab. Ich habe immer wieder daran gerochen und mich daran fest geklammert. Irgendwann rief ich mitten in der Nacht meine Mutter an. Sie ging ran und hörte mir zu. Ich sagte ich wäre auf LSD und mir ginge es nicht gut etc. sie blieb ganz ruhig und das verwirrte mich, ich rechnette damit das sie aufgeregt ist und sofort ein Taxi nimmt um zu mir zu kommen. Aber wir sind keine reiche Familie, eher das Gegenteil. Sie musste auf den Bus warten der erst in einer Stunde kam. Ich sagte zu ihr sie solle die 112 anrufen und die Droge aus mir raus holen. Ich schaute öfter auf die Uhr doch die Zeit veränderte sich nicht. Letzten endes kam die Feuerwehr die Polizei und 2 Krankenwagen dudes. Sie nahmen mich mit zum ausnüchtern. Meine Mutter telefonierte durchgehend mit mir bis sie im Krankhaus ankam. Inzwischen war die Droge soweit aus mir raus und ich konnte wieder klar denken.

Ich hatte das erste mal LSD genommen und verbunden mit Gras, wusste nicht was auf mich zukommt und was es mit mir macht. Was es millionen mal schlimmer gemacht hat. Seitdem rauche ich kein Gras mehr (2 mal hatte ich es versucht und es endete mit Flashbacks und das Gefühl wieder in der Schleife zu stecken.) Deswegen lasst die Finger von LSD machmal denke ich immernoch ich bin in einer Schleif oder warte nur auf den Moment an dem die Schleife wieder kommt aber ich merke mir geht es von Tag zu Tag besser. Ich frage mich ob jemand etwas schlimmeres als ich erlebt hat. Ich meine, mir wurde die ganze Welt fremd. Ich war ausgeliefert und voller Angst. Sowas kannte ich zuvor nicht.

Liebe Grüße und passt auf euch auf

Substanzen

  • LSD

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Kommentare

Kommentar von 420Device |

Das war einfach nur dumm Lsd

Das war einfach nur dumm Lsd zu nehmen ohne davon was zu wissen... Gerade bei Lsd muss man sich eigentlich ein bisschen auskennen damit eben genau sowas nicht passiert, denn es ist bei Psychedelischen Drogen wirklich komplett normal das man Deja Vus hat oder sich fragt „ist das hier eigentlich real?“ und wenn du das vorher gewusst hättest dann wäre nur so ein „achso stimmt ich hab ja ne Pappe gefressen“ gekommen und alles wäre gut. Zu Lsd was zu rauchen ist auch nicht gerade gut im Gegenteil... durch das Ott ist die Gefahr Angst zu bekommen viel höher, wenn man Erfahrung mit beidem hat und sich sicher ist kann man es versuchen (ich habs bis jetzt 2 mal zusammen genommen und beide male war der Trip dadurch viel besser). Außerdem war es noch ein Fehler das mit Leuten zu machen die du nicht kennst weil du kennst sie eben nicht und das kann es auch verschlimmern. Abgesehen davon finde ich es ja mal übelst scheiße von

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