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Substi lebenslang?Was meint Ihr?

Mich würde mal interessieren wie andere Leute,gerade Langzeit und schwer abhängige Substis über eine evtl. lebenslange Substitution denken und ob dies möglich ist. Ich bin seit 16 Jahren drauf und werde seit 12 Jahren substituiert,bin zusätzlich benzoabhängig,welche ich grad langsam abdosiere und nehme nur noch ab und zu harte Drogen. Ballern tu ich nicht mehr,weil ich keine brauchbaren Venen mehr hab, deswegen nehm ich auch kein H mehr, 14 1/2 ml Pola plus 3ml abends, damit ich über die Nacht komm. Ich kann (noch?)keine Zeit nennen in der ich mir denke das ich wirklich runter kann und dann auch clean bleiben würde. Leider wird hauptsächlich von Kassen & Kommision oft Druck auf eine möglichst schnelle Abstinenz gemacht. Das hat mir schon einmal fast alles was ich mir aufgebaut hatte,wieder zerstört.Ein Methaentzug der nicht wirklich freiwillig war, den ich so nicht wieder durchhalten würde ist nach 10 Monaten psych. Kampf im totalen Rückfall geendet. Danach war die Stabilität total weg, der Kontakt zur Scene wieder da. Erst jetzt fange ich langsam an,wieder stabiler zu werden,auch dank Antidepressiva, weil ich auch schon lang unter Depris zu leiden hatte.Meine Ärztin macht mir zum Glück keinen Druck,denn ich möchte selbst entscheiden wann ich runtergehe, was keinesfalls heissen soll das ich mich darauf ausruhe, denn es hat sich schon vieles gebessert,ich habe an mir gearbeitet und tue es weiter. Nur kann ich mir ein Leben ohne Pola gar nicht vorstellen, ohne komm ich einfach nicht klar im Leben, mit dagegen verhältnismässig gut. Ich habe Angst vor einer erneut angeordneten Zwangsabdosierung und hoffe sehr das dies nicht noch einmal auf mich zu kommt, denn Sucht kann man nicht mit Zwang heilen!! Ausserdem ist Sucht von den Kassen endlich als chron. Krankheit anerkannt worden. Übrigens war die Substitution von den "Erfindern" Doyle & Nyswander als lebenslange Behandlung von Opiatabhängigen gedacht. Sicher gibt es einige die es schaffen nach dem ausdosieren clean zu bleiben, jedoch waren diese Leute meist nicht schwerstabhängig und es sind sicher nicht so viele.Da einen die Sucht ein Leben lang begleitet, sollte auch die unbefristete oder lebenslange Substitution einen Platz haben in der Suchttherapie.

Substanzen

  • Substitutionsmittel

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