Hier kannst Du uns erreichen:

Telefon:


Bürotelefon:

0341 - 211 20 22
Di: 9 - 15 Uhr / Do: 13 - 18 Uhr
Hier keine Telefonberatung!

Drogentelefon:
0341 - 211 22 10
Do: 14 - 18 Uhr
Telefonberatung nur hier!

E-Mail:


Büro allgemein:
drugscouts@drugscouts.de



Projektleitung:

projektleitung@drugscouts.de

Adresse:


Drug Scouts:
Demmeringstr. 32, 04177 Leipzig



Öffnungszeiten:
Di: 09 - 15 Uhr / Do: 13 - 18 Uhr

Universum LSD

Hallo an alle. Ich möchte euch gern von meinem LSD Trip berichten, den ich vor ein paar Tagen hatte. Ich konsumiere seit ca. zwei Jahren ab und zu LSD und hatte bis jetzt einmal einen Horrortrip der mit Spital endete. Ich glaubte das mein Herz aufgehört habe zu schlagen und Blut aus meinem Auge quille. Hat sich dann aber sofort wieder verflüchtigt als mich der relativ junge, freundlich lächelnde Notarzt in empfang nahm. Aber darum geht es eigendlich garnicht, ich möchte von einem "Traum", den ich mir erfüllen konnte, erzählen. Es begann alles damit, dass ich mich sehr für das Universum interessiere und zugang zu einer kleinen, jedoch modernen Sternwarte, in welcher mein Vater arbeitet, habe. Ich wünschte mir so sehr einmal das Universum zu betrachten mit LSD-Blick. So ergab sich die einmalige Chance dies zu tun, als mir mein Vater eines Abends sagte, er würde mit allen Mitarbeitern (fünf Personen) einen vier Tägigen Ausflug nach München machen. Natürlich wusste ich wo die Schlüssel zu der Sternwarte lagen und auch wie man dies, in der Warte montierte Teleskop bedienen muss. Ich plante mir diese Aktion gut durch, besorgte mir gute Trips bei einem alten und sehr guten Freund, dazu viel Vitamin Saft und Wasser. Zigaretten durften natürlich auch nicht fehlen :-) So kam dann auch der Tag und mein Vater ging gen Norden nach Deutschland. Ich nichts wie rauf in sein Zimmer, Schlüssel in die Tasche, Tüte mit den Getränken und dem LSD in die Hand, dann nix wie ins Auto und raus aufs Land. Sie steht schön abgelegen umkreist von Wald in einer Lichtung. Ich stellte das Auto ein wenig abseits in einen verwucherten Weg und bedeckte es mit Ästen. Muss ja nich gleich jeder Spaziergänger am nächsten Tag sehn das jemand in der Warte ist :) So habe ich mich dann auch schon bald eingenistet und alles vorbereitet, Strom an, Kuppe ein kleinen Spalt geöffnet und ein schönes Plätzchen neben dem Okularauszug und dem Sucher eingerichtet. Licht war natürlich ausgeschaltet, hätt ja das ganze feeling versaut. Musik durfte natürlich auch nicht fehlen, wobei ich diese beinahe vergessen hatte und glücklicherweise noch ein Paar CDs im Auto rumliegen hatte. Schnell in der kleinen Stereoanlage eingelegt, fing es auch schon an in der hohen Kuppel zu dröhnen, sanft, jedoch sehr klar und durchdringend. Ich schmiss dann auch bald schon 2 Tripps ein und verspührte nach ungefähr 35 Minuten die schüchterne Wirkung eintreten. Euphorisiert und glücklich tanzte ich zwischen Computern, Kabeln und einem nicht ganz kleinen Teleskop umher, erfreute mich an der tollen Situation und fühlte mich geborgen und sicher in dieser schönen, der Natur nahen Kuppel. Als dann die Wirkung immer stärker wurde und ich auch langsam ein sehr verändertes Blickfeld hatte, entschloss ich mich einen ersten Blick durch das Teleskop zu wagen. So setzte ich mich an den Steuercomputer und gab die Coordinaten naher Konstellationen ein, ging ans Teleskop und sah hindurch in den schwarzen leeren Raum... Der sollte aber nicht schwarz sein, sondern leuchten und ich sollte eigendlich etwas deutliches erkennen können... Verärgert sah ich der Tatsache entgegen das ich das Teleskop nicht kalibriert hatte und dies nun in meinen Zustand noch machen musste.. Es viel mir verdammt schwer, die zahlen flossen geradezu auf dem Bildschirm und mir war als ob ich mitfliessen würde. Was sich mir dann aber offendbarte war eine absolut unbeschreibliche Pracht und vielfalt an Farben! Mir schossen die schönsten Gedanken bei den Bildern die mir das Teleskop auf den Bildschirm brachte durch den Kopf, ich fühlte mich wie dieses Bild, jedes speziell für sich in seiner Art ganz anders und dennoch sah ich in jedem Bild meine Gefühle. Ich kann nicht behaupten das ich noch etwas erkannte, ob Stern, Gaswolken oder einfach nur schwarzes Nichts... Es war mir egal, ich dachte in diesen Stunde nauch keine Sekunde darüber nach, sondern hielt nur an diesen Bildern und Gefühlen fest. Zusammen mit der Musik, es war kein Techno (ich kenn mich da nicht so gut aus, ich mein einfach mit Techno: Minimal, Trance, House, Goa etc.) ich höre mir auf Trips immer Gothic-Metal an um den Effekt des Bösen und des Guten zu verstärken, das heisst, beim Growlen erhebt sich in mir ein Gefühl der dunkelheit, ich fühle mich stark und werde fast schon ein bisschen aggressiv, wobei der weibliche, sehr sanfte Teil an das Herz geht und mich ruhig, manchmal traurig stimmt. So gebe ich mich jedem Trip der Musik voll hin und fliesse mit ihr mit... Das in Verbindung mit dieser Sternwarte, dem abseits sein von Zivilisation und der gefühlsnahen verschmelzung mit der Natur war bis heute mein absolut schönstes Erlebniss, ich möchte keine Sekunde missen welche ich in dieser Sternwarte verbracht habe. Mein alter Herr hat nix davon mitbekommen, vor- und nachplanen macht solche Aktionen möglich. LSD ist meiner Meinung nach eine Droge, Drogen finde ich schlecht, jedoch die Wirkung welche LSD hat, diese Sinneserweiterung, sie macht mich schwach... MfG Der Astronaut

Substanzen

  • LSD

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 7 plus 2.