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Verlohren

Hi Leute! Seht euch mal dieses Erlebnis an. Ich war 19 als ich das erste Mal an einer Goa Party war. Ich hatte vorher noch niemals harte Drogen genommen und da hab ich mal gedacht, ich suche nach den Leuten die das Zeug verkaufen. Da fand ich auch schon ein hübscher blond, blauäugiger Junge (war 19 Jahre alt) der mir ein paar verschiedene Pillen verkaufte. Ich machte es wie die anderen und nahm sie. Diese Pillen gaben mir einen Kick, den ich noch nie zuvor gespührt hatte. Echt ein tolles Erlebnis und vor allem vergingen die Stunden so schnell, dass schon bald 2 Uhr nachmittags wurde. Die Party war zu Ende aber ich und dieser Junge,(ich möchte den richtigen Namen nicht verraten aber sagen wir mal Fritz), gingen dann miteinander aus. Die nächste Party war bei Neujahr. Wir waren zusammen da. Die Party hätte 2 Tage dauern sollen. Toll! Eine geile Möglichkeit um noch mehr Erfahrungen sammeln zu können dachte ich mir! Das erste mal war unbeschreiblich und sooo anders als Ecstasy! Besonders unfassbar war die Optik. Alles was ich sah war so unrealistisch. Ich dachte ich währ nicht mehr auf Erden. Alles bewegte sich wellenartig und die Stimmen hörten sich an, wie in einem Traum. Echo artige Stimmen. Nach einiger Zeit kam ich wider runter. Dieses Erlebnis hatte mir Anfangs Angst eingejagt aber dann hatte ich trotzdem noch Lust drauf. Ich nahm noch mehr und teilte es mit meinem Freund "Fritz". Die Wirkung war aber nicht mehr die selbe. Es war nicht mehr so schön abgefahren. Auf einmal hatte ich wirklich genug davon und wollte nur einfach wieder runter kommen. Die Stunden vergingen und ich wurde richtig nervös. Ich schaffte es Fritz zu überreden wieder mit mir den Zug zu nehmen und nach Hause zu fahren. Als wir bei ihm zu Hause wahren, versuchte ich zu schlafen weil ich so kaputt war. Keine Chance! Ich kriegte kein Auge zu. Nach 3 Tagen konnte ich endlich wieder ein paar Stunden schlafen aber am nächsten Morgen ging es mir trotzdem nicht so gut. Ich fühlte mich einfach nicht normal. Ich bemerkte das Fritz an einem Fläschchen trank. Es sah aus wie Sirup. Als ich ihn darauf ansprach zeigte er mir das Fläschchen. Es war Methadon. Er erklähre mir dass er seit 2 Jahren Heroinabhängig war und er bräuchte das Methadon um sich langsam von dieser Sucht zu befreien. Er versicherte mir aber, es immer nur gesnieft zu haben und niemals gespritzt zu haben. Ich glaubte ihm und wollte ihn eigentlich unterstützen aber ich fühlte mich so schlecht. Ich erzählte ihm wie ich mich fühlte aber er konnte daran natürlich nichts ändern. Eines Tages verschlief er und vergass bei der Apotheke sein Methadon ab zu holen. Er wurde verrückt, rannte aus dem Haus und ging los um sich wieder Heroin zu besorgen. Als er zurück kam war er mies drauf, legte sich aufs Bett und wollte in Ruhe gelassen werden. Ich konnte das nicht mehr aushalten weil ich ja selber mit einem Problem zu kämpfen hatte. Ich verliess ihn. Ich wollte erst mal wieder mein Leben in den Griff bekommen. Erst nach 6 Monaten war ich wieder vollständig normal. Niemals hätte ich gedacht, dass man von Halluzinogenen solche Nebenwirkungen haben kann. Ich wollte mich wieder bei Fritz melden um zu wissen wie es ihm so ging, aber seine Mutter nahm das Telefon ab und erklärte mir, Fritz habe einen Selbstmordversuch begangen und sei jetzt bei einer Therapie in einem Zentrum für Drogensüchtige. Fritz schaffte es thatsächlich nach wenigen Monaten das Methadon ganz abzusetzen und konnte aus der Therapie raus um wieder ein neues Leben anzufangen. Ich wahr so stolz auf ihn! Ich musste 5 tage weg, weil ich ein Kurs besuchen sollte. Es ging um meinen Job. Eines Tages klingelte plötzlich mein Handy und der Vater von Fritz (er ist von Fritz"s Mutter geschieden) war am Apparat. Ich begrüsste ihn und fragte ihn: "wie gehts?" er sagte nur....."Fritz ist tot...." Ich wollte es nicht glauben und brach in Tränen aus! Fritz hatte wieder einer seiner Selbstmordversuche begangen und jede Menge Drogen auf einmal zu sich genommen. Darauf folgte eine Ohnmacht und nach 3 Tagen im Spital, der Tod! Er hatte den Kampf gegen seine Sucht verlohren. Ich war nacher bei seiner Beerdigung und der Priester liess eines seiner lieblings Lieder auf Band laufen. Es war "Knocking on heavens door". Anscheinend hatte er sich wirklich dafür entschieden an der Himmelstüre zu klopfen! Ich kann es nicht fassen dass das passiert ist aber das ist doch der Beste Beweis dafür dass Drogen nicht lange glücklich machen können!

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