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Wunderschöne Nacht auf Speed

Es war im Sommer 2008. Ich war mit August auf dem Geburtstag eines gemeinsamen Freundes in einer Bar in Kreuzberg. Ich hatte Gustav schon immer über die Maßen verehrt. Seine Freundin, die ich genauso lieb hatte, war auch da. Beide waren wunderschön an diesem Abend. Weil Gustav Geburtstag hatte, gingen wir zu viert in die Damentoilette und zogen alle jeweils eine riesige Line Speed. Die erste halbe Stunde merkte ich überhaupt nichts und war enttäuscht. Ich saß ein bisschen gelangweilt auf meinem Stuhl, rauchte und hörte den anderen zu. Als ich aufstand, merkte ich plötzlich, dass es einkickte. Es war ein Gefühl wie aus einer Mischung von Ecstasy und Kokain, also ich wurde irgendwie ganz geschmeidig und interessiert an allem, war unheimlich wach, fühlte mich selbst sehr gut und hatte so ein "selbsverständliches" euphorisches Gefühl. Ich hatte Lust, jeden nach seiner verdammten Lebensgeschichte auszufragen und war ziemlich lustig. Aber noch nicht irgendwie sexy oder so. In der Bar ging ich irgendwann an Gustav vorbei, der mich sehr lieb, glücklich und durchdringlich anschaute. Er ist einer von der Sorte, die nie als erster weggucken. Nach ein, zwei Stunden beschlossen wir vier, noch in die Panoramabar/Berghain zu fahren. Im Taxi war mir plötzlich sehr übel, ich hatte das Gefühl, mich übergeben zu müssen, was ich zum Glück nicht tat. Trotzdem war ich irgendwie glücklich. Als wir reingingen, wurden wir erstmal durchsucht und die blöde, mich befummelnde Türsteherin sah sich mit bösem Blick meinen Handspiegel an, auf dem noch die Reste des Speeds zu sehen waren. Es passierte aber nichts weiter. Als wir hochgingen (ich war zum erstenmal in diesem Club)waren wir noch alle gemeinsam da. Ich sah mich um. Irgendwann nahm mich Gustav an die Hand und sagte, er zeige mir alles. Dieser Club ist ziemlich verwinkelt und hat einige Besonderheiten, wie z.B. den darkroom. Aber Gus führte mich erstmal hie und da hin, ließ mich gucken, und hielt die ganze Zeit über meine Hand. Irgendwann zeigte er mir dann den darkroom. Ihr müsst wissen, dass mich sowas nicht irgendwie abschreckt, ich bin da eher wie ein Kind im Spielzeugladen...wie auch immer, jedenfalls war es wirklich absolut dunkel. Erstmal wurde ich von mehreren Männern angefasst, was nicht schlimm, aber auch nicht gerade heiß war...Ich stand irgendwann mit Gustav an der Wand und beobachtete die Silhouetten der anderen Paare (alle schwul), die sich gegenseitig einen bliesen, runterholten und in den Po bumsten. Ich war total fasziniert, weil es so merkwürdig, neu und tabulos war. Und der ganze Sex im Raum, auch, wenn es Schwulensex war, erregte mich sehr. Gustav hielt meine Hand inzwischen etwas fester und fing an, sie zu streicheln. Ich war absolut überwältigt, weil ich wusste, dass wir gleich irgendwas miteiander tun würden, was definitiv verboten war, weil er seit 7 Jahren seine Freundin hat. Aber in dem Moment ging es einfach nicht anders, es war nämlich wahnsinnig schön. Er umfasste meine Taille, streichelte meinen Bauch und ich spürte seinen Atem in meinem Nacken. Ich war total aufgeregt und genoss die Situation unheimlich. Dass es so verdammt verboten war, machte es klischeehafter Weise nur noch aufregender. Und über alledem lief eine ziemlich harte Elektromusik. Ich war absolut im Rausch. Das ganze dauerte eine gefühlte 3/4 Stunde. Jetzt war Gustav bei meinen Brüsten, die er glaube ich schon entblöst hatte, was aber niemand sah weil wegen dunkel und so. Ich bin da wahnsinnig empfindlich und er war so behutsam, lieb und zärtlich bei jeder Berührung. Als er mir in die Hose wollte, was ich zu dem damaligen Zeitpunkt absolut noch nicht konnte, hielt ich seine Hand fest und streichelte sie. Irgendwann drehte ich mich dann um, sodass wir sozusagen Auge in Auge voreinander standen und er streichelte mich, ich streichelte ihn. Die ganze Zeit über konnte ich gar nicht fassen, wie berauscht und aufgeregt ich war. Es hatte was Gefährliches und ich fühlte mich wie damals als Kind, beim ersten Masturbieren oder so, nur noch viel viel aufgeregter. Das Speed spürte ich immer noch sehr stark und es hat wahrscheinlich 70% meiner Euphorie ausgemacht. Jedenfalls fingen wir irgendwann zu küssen an, aber da merkte ich, dass ich an dieser Stelle nicht weiter gehen wollte. Seine Küsse waren mir zu hart und ich fühlte mich plötzlich so schlecht wegen Maria (seiner Freundin). Also lies ich meine Berührungen immer zögerlicher werden und nahm ihn schlussendlich an die Hand und wir gingen aus dem darkroom in den Club zurück. Maria hat er es übrigens zwei Wochen später erzählt und seitdem ist es natürlich irgendwie nicht mehr so wie früher. Aber ich muss sagen, ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich wollte es ungeschehen machen... Um nochmal auf das Speed zurückzukommen: wir nahmen alle noch jeweils zwei riesige Lines und gingen bei heistester Sonne morgens um 10 nach Hause. Zu dem Zeitpunkt waren wir alle schon runtergekommen. Ich lag den ganzen Tag wach in meinem Bett und fühlte mich beschissen. Ich konnte drei Tage nicht richtig schlafen, obwohl ich wahnsinnig müde war und nichts essen. Aber ich würde es wieder tun, denn es war wirklich eine fabelhafte, wunderschöne Nacht. Man sollte nur bei Speed ein paar Tage danach frei haben, damit man sich in aller Ruhe erholen kann. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und freut euch ein bisschen...

Substanzen

  • Sex und Rausch

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